mini|Lage der „Wall of Fame“ im Mauerpark Die Wall of Fame im Mauerpark ist ein circa 300 Meter langes und 3 Meter hohes Stück der ehemaligen Hinterlandsicherungsmauer der Berliner Mauer auf einem Hügel in der Westseite des Parks in Berlin-Pankow, an der es erlaubt ist Graffiti zu malen. Sie wird durch die Graffiti Lobby Berlin gefördert, die sich für die Freigabe der Wand und ihren Erhalt einsetzt.
Geschichte Die Legalisierung der sogenannten Wall of Fame an der Hinterlandmauer war ein langer bürokratischer Prozess. Erste Versuche die Mauer, die seit dem Mauerfall international schon seit Jahren als Hall of Fame bekannt war, zu einem legalen Ort zu machen, verliefen 2012 im Sande. alternativtext=Die legale Graffiti-Wand im Berliner Mauerpark im Januar 2026|mini|Die "Wall of Fame" im Mauerpark im Januar 2026 Über Gespräche mit dem damaligen Bezirksbürgermeister von Pankow Matthias Köhne (SPD) und Baustadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) konnte 2013 erstmals eine Duldung für das Sprühen von Graffiti erreicht werden. 2014 erschien dann ein offizieller Flyer des Bezirks Pankow, der die Duldung der Kunst an der ehemaligen Berliner Mauer öffentlich machte.
2017 folgte ein weiteres Treffen zwischen der Graffiti Lobby Berlin und einigen lokalen Politikern, was dazu führte, dass ein BVV-Antrag der Linken zur Legalisierung von Wandflächen explizit der Hinterlandsicherungsmauer im Mauerpark gestellt und schließlich angenommen wurde.
Als darauffolgend auch Fragen des Denkmalschutzes und der Müllentsorgung geklärt waren, wurde die Wand 2019 offiziell als legale Graffiti-Wand freigegeben.
Einzelnachweise
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