AIS.chat (bis 19. Mai 2026: telli) ist ein Chatbot, der für den Einsatz an deutschen Schulen entwickelt wurde. Er wird von den deutschen Ländern gemeinsam gefördert, finanziert und bereitgestellt. Er soll im Gegensatz zu anderen KI-Chatbots höchste Datensicherheit versprechen und ist speziell auf schulische Zwecke ausgerichtet. Er wurde im Juni 2025 erstmals in Bremen eingeführt. Inzwischen wird er auch in vielen anderen Ländern eingesetzt.Eintrag auf Bildungsportal NRW

Geschichte Das Projekt AIS.chat wurde Ende 2024 in der Entwicklung als Teilprojekt von AIS (Adaptives Intelligentes System) gestartet. Entwickelt wurde es vom Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht im Auftrag der 16 deutschen Länder. Ziel ist es, den Schülern gezielt den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) beizubringen und die Lehrer dabei und bei ihrer Arbeit insgesamt zu unterstützen.

Zum 19. Mai 2026 wurde „telli“ in „AIS.chat“ umbenannt, da die markenrechtliche Lizenz des bisherigen Namens auslief.

Nutzung und Zugriffsrechte Das Modell soll hauptsächlich in Schulen zum Einsatz kommen, wobei Hauptnutzer zunächst Lehrer sind. Der Zugriff auf das System wird über ein Tokensystem (AIS-points-System) geregelt. Für jeden Nutzer wird ein Budget zur Verfügung gestellt. Dem Nutzer wird der verbrauchte Prozentsatz angezeigt. Die Höhe des Budgets wird vom Anbieter FWU und den Ländern ausgehandelt. Schülern kann vom Lehrer der Zugriff zeitweilig über ein in ihrem Land eingeführtes Portal, zum Beispiel VIDIS (Vermittlungsdienst für das digitale Identitätsmanagement in Schulen) oder ein Schulportal, gewährt werden. Es können dabei Chatbots mit vorher zugewiesener Persönlichkeit zu bestimmten Themen eingerichtet werden.

Einzelnachweise

Kategorie:Chatbot