Friedrich Paul Langenstraß, auch LangenstrassReinhard Montag: Lexikon der Deutschen Generale. (* 1. Dezember 1867 in Gommern; † 1935), war ein preußischer Generalmajor.
Leben Er war ein Sohn des Brandenburger Fabrikanten Hugo Langenstraß (1829–1894) und der Hermine, geborene Saalwächter (* 1838).
Er bestritt eine Offizierslaufbahn in der Preußischen Armee und avancierte 1888 zum Leutnant. 1891 stand er im Pommerschen Pionier-Bataillon Nr. 2 in Thorn, als er zur Artillerie und Ingenieurschule nach Berlin kommandiert wurde. 1893 kehrte er zum 8. Pommerschen Infanterie-Regiment Nr. 61 nach Thorn zurück und erhielt 1895 seine Beförderung zum Oberleutnant. 1897 wurde er Adjutant des Pionier-Bataillon Nr. 2 und wechselte in gleicher Funktion 1898 zur 7. Festungs-Inspektion in Köln. 1901 stieg er zum Hauptmann im Brandenburgischen Pionier-Bataillons Nr. 3 in Spandau auf. 1905 wurde er Adjutant der 2. Ingenieur-Inspektion in Berlin. 1909 erhielt er den Roten Adlerorden 4. Klasse. 1910 avancierte er zum Major und wurde zum Kriegsministerium kommandiert. Bis 1914 war er im Felde Stabs-Offizier der Pioniere Nr. 73 und war Kommandeur des Württembergischen Pionier-Bataillons Nr. 13 in Ulm.
Aus seiner 1896 in Thorn geschlossenen Ehe mit Helene Elisabeth Wünsche (* 1874) sind zwei Söhne und eine Tochter hervorgegangen.
Literatur Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien, Band 109, C. A. Starke, Görlitz 1940, S. 287 (PDF)
Einzelnachweise
Kategorie:Generalmajor (Königreich Preußen) Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse Kategorie:Preuße Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1867 Kategorie:Gestorben 1935 Kategorie:Mann