Julius Apel, ab 1811 Julius Freiherr von Apel (* 28. Oktober 1805; † 18. Dezember 1881 in Dresden), war ein sächsischer Generalleutnant.

Leben und Wirken Er war der Sohn des Juristen Friedrich August Ferdinand Apel (1768–1833), der durch König Friedrich August I. von Sachsen 1811 geadelt und in den Freiherrenstand erhoben wurde. Nach dem Schulbesuch ging er zuerst zum preußischen Militär 1815 auf die Schule nach Zeitz und wechselte dann zur sächsischen Armee zuerst nach Borna und dann als Rittmeister in die Residenzstadt Dresden.Geschichte des Kgl. Sächs. Garde-Reiter-Regiments. 1880, S. 420. Dort stieg er zum Oberst und Kommandeur des Garde-Reiterregiments auf und wurde 1860 zum Generalmajor ernannt. Nachdem er 1865 bereits in den Ruhestand versetzt worden war, erfolgte durch den Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 seine Reaktivierung und Beförderung zum Generalleutnant, die ihm zur Verwendung des Ehrentitels Exzellenz berechtigte. Er arbeitete bis zu seinem Tod mit 76 Jahren als Remonte-Inspekteur im sächsischen Kriegsministerium. Er starb 1881 unverheiratet in seiner Dresdner Wohnung in der Königsbrücker Straße 88, wodurch die freiherrliche Linie seiner Familie in männlicher Linie erlosch.Stadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden III, Sterberegister 1881, Nr. 1503.

Auszeichnungen (Auswahl) 1868: Komturkreuz II. Klasse des Königlich Sächsischen Verdienstordens 1879: Großkreuz des Königlich Sächsischen Albrechts-Ordens

Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 25. Jahrgang, Julius Perthes, Gotha 1875, S. 13.

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Einzelnachweise

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