mini|Die Hervormde Kerk in Stavenisse mini|Innenansicht Die Hervormde Kerk (deutsch Reformierte Kirche) ist ein Kirchengebäude einer reformierten Gemeinde innerhalb der Protestantischen Kirche in den Niederlanden in Stavenisse, einem Ortsteil der Gemeinde Tholen in der niederländischen Provinz Zeeland. Der TurmRijksdienst voor het Cultureel Erfgoed sowie das Langhaus der KircheRijksdienst voor het Cultureel Erfgoed sind seit 1974 als Rijksmonumente eingestuft.

Geschichte Nachdem die Salzwiesen im Bereich des heutigen Ortes Ende des 11. Jahrhunderts eingedeicht worden waren, wurde die Insel unter dem Namen Stevenisse erstmals im Jahr 1206 erwähnt. Die Insel wurde 1509 während einer Sturmflut vom Meer überflutet Das Gebiet wurde erst 1599 auf Geheiß von Hendrik van Tuyll wieder eingedeicht. Daher gab es in Stavenisse im Gegensatz zu den anderen Orten auf Tholen keine mittelalterliche Kirche als Vorgängerbau der heutigen Reformierten Kirche.

Die Reformierte Kirche wurde als Saalkirche im Jahr 1617 errichtet. 1672 wurde der Westturm mit diagonalen Strebepfeilern hinzugefügt. Auf dem Turmsockel befindet sich ein achteckiger Aufbau, gekrönt von einer hölzernen Laterne. Ein älterer Fassadenstein mit dem Wappen der Familie Van Tuyll wurde in den Turm integriert. Durch eine Spende der Familie Van der Lek-de Clercq wurde die alte Kirche 1910/11 durch den heutigen Bau auf dem Grundriss eines Taukreuzes ersetzt. In der Kirche befindet sich das Grabmal, das von Rombout Verhulst für Hieronymus van Tuyll van Serooskerke († 1669) geschaffen wurde. Es besteht aus einem weißen Marmorgrabmal mit einer liegenden Figur und einer Rückwand, die mit Wappen und Putten verziert ist. Zu den Einrichtungsgegenständen aus dem späten 17. Jahrhundert gehören die Kanzel, die Lesebank und die Regentenbank. Die Verglasung der Rundbogenfenster wurde nach Entwürfen von H.J. Jesse ausgeführt.

Orgel mini|Inneres, Blick zur Orgel Die Orgel in der Kirche in Stavenisse wurde 1900 von Theodorus Nöhren aus Roermond erbaut, obwohl 1908 die Firma Dekker als Orgelbauer genannt wird. Orgelbau Dekker hatte wahrscheinlich die Aufstellung der von Nöhren gefertigten Orgel übernommen. Die Orgel besaß acht Register und ein angehängtes Pedal. Orgelbau Spiering aus Dordrecht modifizierte die Orgel in den Jahren 1917 und 1938 und erweiterte sie zu einem zweimanualigen Instrument mit siebzehn Registern. Es verfügt über pneumatische Kegelladen und tritt als seitenspielige Brüstungsorgel in Erscheinung. Die Disposition lautet:Information zur Orgel

I Hauptwerk C–f3 1. Bourdon 16′ 2. Prestant 8′ 3. Holpyp 8′ 4. Octaaf 4′ 5. Fluit 4′ 6. Quint ′ 7. Octaaf 2′ 8. Mixtuur-Cornet III–IV 9. Trompet B/D 8′ II Nebenwerk C–f3 10. Viola di Gamba 8′ 11. Roerfluit 8′ 12. Gemshoorn 4′ 13. Woudfluit 2′ 14. Sesquialter I–II 15. Basson Hobo 8′ Pedal C–d1 16. Subbas 16′ 17. Octaafbas 8′ Koppeln: Normalkoppeln: II/I, I/P, II/P Suboktavkoppel: II/I Superoktavkoppel: II/I Effektregister: Tremulant Spielhilfen: 4 feste Kombinationen (p, mf, f, Tutti)

Literatur

Weblinks

Internetseite der Kirchengemeinde

Einzelnachweise

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