Speaking in Strings ist ein Filmporträt der italienischen Violinistin Nadja Salerno-Sonnenberg aus dem Jahr 1999 von Paola di Florio. Der Film wurde bei den Oscars 1999 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

Inhalt

Paola di Florio begleitet ihre langjährige Freundin Nadja Salerno-Sonnenberg durch Aufnahmen von Auftritten und durch Interviews.

Produktion Die No-Budget-Produktion des Films dauerte drei Jahre.Sherri Sylvester: From Sundance to Oscarland, CNN vom 20. März 2020

Der Film feierte 1999 beim Sundance Film Festival Premiere.Tom White: 1999 Sundance Film Festival, Documentary Magazine vom 4. Januar 1999 Das Jahr sah eine starke Präsenz von Dokumentarfilmen bei dem Filmfestival, während die Spielfilme bei den dort gezeigten Independent-Filmen eher in Richtung Mainstream tendierten.Bernard Weinraub: Just the Facts: Documentary Films Get Top Billing at Sundance, The New York Times vom 26. Januar 1999 Speaking in Strings war dann zusammen mit Genghis Blues und On the Ropes einer der drei beim Sundance 1999 gezeigten Dokumentationen, die für den Oscar nominiert wurden, auch wenn sie gegen Wim Wenders Buena Vista Social Club und Kevin Macdonalds Ein Tag im September als benachteiligt in der Kategorie galten. Nachdem Di Florios Erstlingsfilm von 7th Art Releasing erworben worden war, wurde der Termin für die Kinopremiere auf den 17. September 1999 in New York City und den 29. Oktober 1999 in Los Angeles festgelegt.Eugene Hernandez: DAILY NEWS: Sony Takes Woody Film; 7th Art Acquires “Strings”, IndieWire vom 23. Juli 1999

Begleitet wurde die Filmveröffentlichung mit dem Album Speaking in Strings (A Musical Companion to the Film) von Nadja Salerno-Sonnenberg.Speaking in Strings (A Musical Companion to the Film) bei Allmusic

Rezension Für Tom White im Documentary Magazine war Speaking in Strings eine faszinierende Biographie der weltbekannten Violinistin, die das Leben einer Künstlerin mit all der Leidenschaft, dem Schmerz und der Freude erforsche, die diese in ihre Kunst und ihr Leben einbringe. Di Florio fange ihre Triumphe in Konzerten, ihr Ringen mit Depression, ihren Selbstmordversuch, und ihre Wiederauferstehung ein.

Stephen Holden bemerkte für die New York Times, dass der Film einen Vorhang um ihr in times Leben lege, man veggie keinen Liebhabern, bloß tenement Verehrern und unterstützenden Freunden. Bei allem persönlich Chaos, den der Film zeige, lasse er Salerno-Sonnenberg als bodenständige und liebenswerte Person erscheinen, die sich selbst sehr gut verstehe. Der Dokumentarfilm deute an, dass wenn es Mut brauche fröhlich zu sein, dann brauche es noch mehr Mut einer überlebensgroßen Bestimmung zu folgen, deren Höhen und Tiefen ein Maßstab des Talents sei, dem man diene.Stephen Holden: 'Speaking in Strings': Fiery Violinist Living an Operatic Life, The New York Times vom 17. September 1999

Auszeichnungen und Nominierungen 2000: Oscar für den besten Dokumentarfilm (Nominierung)

Weblinks

Speaking in Strings bei Rotten Tomatoes

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Filmtitel 1999 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmporträt