Die Fußball-Bezirksliga Halle 1972/73 war die 21. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Halle durchgeführten Bezirksliga Halle. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Halle und die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Vorjahresabsteiger aus der DDR-Liga, die BSG Chemie Buna Schkopau, sicherte sich mit elf Punkten Vorsprung auf die BSG Chemie Bitterfeld nach 1971 den fünften Bezirksmeistertitel und kehrte postwendend in die zweithöchste Spielklasse zurück.

In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen die BSG Stahl WW Hettstedt nach elfjähriger Zugehörigkeit, die BSG Motor Köthen nach zehn Spielzeiten und Vorjahresaufsteiger BSG MK Sangerhausen ab. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die drei Sieger der Bezirksliga-Aufstiegsspiele – die BSG ZWK Nebra als Bezirksliganeuling, die TSG Naumburg nach vierjähriger Abwesenheit und nach drei Spielzeiten die BSG Empor Halle – auf. Aus der DDR-Liga kamen die Zweitvertretung des HFC Chemie und die SG Dynamo Eisleben hinzu. __TOC__

Abschlusstabelle

(A) Absteiger aus der DDR-Liga 1971/72 (N) Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1971/72

Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe. Bezirksliga Halle3. September 1972 – 11. Juni 1973 25px|alt=|BSG Chemie Buna Schkopau 25px|alt=|BSG Chemie Bitterfeld 25px|alt=|BSG Turbine Halle 25px|alt=|BSG Aktivist Gräfenhainichen 25px|alt=|BSG Fortschritt Weißenfels MKHLB 25px|alt=|BSG Stahl Thale 25px|alt=|BSG Motor Dessau 25px|alt=|ASG Vorwärts Wolfen 25px|alt=|BSG Chemie Piesteritz 25px|alt=|BSG Motor Ammendorf 25px|alt=|BSG Aufbau Nienburg 25px|alt=|BSG MK Sangerhausen 25px|alt=|BSG Stahl WW Hettstedt 25px|alt=|BSG Motor Köthen 1. BSG Chemie Buna Schkopau 0:13:25:11:02:11:04:02:12:11:08:14:15:02:0 2. BSG Chemie Bitterfeld 0:1 4:21:12:01:00:11:01:10:11:27:04:01:01:1 3. BSG Turbine Halle 0:01:0 4:11:01:24:21:10:14:00:15:22:13:13:1 4. BSG Aktivist Gräfenhainichen 1:32:31:2 3:02:34:11:11:11:05:13:24:33:05:3 5. BSG Fortschritt Weißenfels 0:11:12:11:1 1:03:00:20:02:04:12:11:12:03:1 6. BSG MK Helbra 0:03:01:01:20:2 1:51:02:12:01:02:24:01:13:2 7. BSG Stahl Thale 1:30:03:12:21:02:0 2:12:10:13:10:03:23:13:0 8. BSG Motor Dessau 0:34:11:31:42:21:21:2 2:03:01:02:20:05:04:1 9. ASG Vorwärts Wolfen 1:01:31:11:31:11:32:10:2 1:00:10:02:01:010:0 10. BSG Chemie Piesteritz 2:02:20:12:22:13:11:01:11:4 1:23:03:06:10:0 11. BSG Motor Ammendorf 1:32:20:12:11:32:25:03:31:12:2 2:20:11:14:0 12. BSG Aufbau Nienburg 0:22:11:15:41:00:01:00:40:22:11:1 1:32:12:0 13. BSG MK Sangerhausen 5:10:22:12:41:30:00:05:12:13:21:43:2 0:12:2 14. BSG Stahl WW Hettstedt 2:00:10:01:10:30:30:50:01:13:51:10:11:0 1:0 15. BSG Motor Köthen 0:30:21:21:12:43:11:12:61:21:31:11:01:12:1

Torschützenliste Spieler Mannschaft Tore 1. Lutz Butzmann BSG Motor Ammendorf 20 2. Gerd Dietzel BSG Fortschritt Weißenfels 14 3. Hans-Georg Boelssen BSG Turbine Halle 11 Schulz BSG Motor Dessau 11

Bezirksmeister 1. BSG Chemie Buna Schkopau 60px|alt=|Logo der BSG Chemie Buna Schkopau Tor: Ronald Emmerich, Jochen Habekuß, Olaf Keller Abwehr: Jürgen Kahl, Hans-Joachim Koch, Günther Koselewski, Georg Munkelt, Lothar Spindler, Karl-Heinz Zücker Mittelfeld: Hans-Joachim Dyballa, Wolfgang Hammer, Bernd Koch, Gerd Koßmann, Lothar Schaaf, Rainer Trzyskiel Angriff: Hans-Peter Löser, Bernhard Kopf, Georg Kotschote, Günter Krosse, Jürgen Naumann, Hartmut Ohme Trainer: Erich Kalbitz

Bezirksliga-Aufstiegsspiele Die sechs Staffelsieger der Bezirksklasse ermittelten in drei Paarungen mit Hin- und Rückspiel die drei Aufsteiger für die Bezirksligasaison 1973/74.

Literatur

#1972 Kategorie:Fußballsaison 1972/73