Armin Löffler (* 2. Dezember 1963) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Leben Löffler kam aus der Jugend des FC Friedlingen zum SV Weil, wo er bereits als Teenager in der Verbandsliga Südbaden auflief.Vereinschronik SV Weil: Der Traum vom Fußballprofi …, S. 87, aufgerufen am 18. Dezember 2025. 1984 wurde er mit dem Klub dort Meister, zum Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg hatte er mit 25 Saisontoren beigetragen.Vereinschronik SV Weil: 1983/1984: Dynamik + Teamgeist = Verbandsliga-Meisterschaft, aufgerufen am 18. Dezember 2025. Als Viertligatorschützenkönig hatte er damit höherklassig Interesse geweckt und erhielt Angebote des SC Freiburg, des FC Zürich und des FC Bayern München. Dabei entschied er sich dagegen, bei den in der drittklassigen Bayernliga antretenden Bayern-Amateuren sich für die Bundesligamannschaft zu empfehlen, und schloss sich dem SC Freiburg in der 2. Bundesliga an. Trainer Anton Rudinski setzte ihn bei den Breisgauern vornehmlich als Vorstopper ein, dabei schwankte er im Verlauf der Spielzeit 1984/85 zwischen Startelf und Ersatzbank und etablierte er sich gegen Saisonende als Stammkraft. Auch unter Josef Becker, nach Rudinksis Demission in der Winterpause der folgenden Saison neuer Cheftrainer, sowie dem ab März installierten Interimstrainer Horst Zick gehörte er zum erweiterten Stammspielerkreis und stand bei 26 seiner auch aufgrund einer verletzungsbedingten Pause „nur“ 27 Saisoneinsätzen in der Startelf. Wegen fortwährender Knieprobleme kam er unter dem neuen Trainer Jörg Berger in den folgenden Jahren lediglich abschnittweise zum Einsatz, Ende 1987 entschied er sich nach 86 Zweitligaspielen und zehn dabei erzielten Treffern zum vorzeitigen Karriereende.kicker.ch: Spielerlaufbahn Armin Löffler. (1. Juli 1984 bis 30. Juni 1988), aufgerufen am 16. Dezember 2025.
1990 überredeten die Verantwortlichen des TuS Lörrach-Stetten Löffler zu einem Comeback beim seinerzeitigen Verbandsligisten. 1992 wurde er mit dem Klub dort Meister und stieg mit ihm in die Oberliga Baden-Württemberg auf.Deutsches Archiv für Fußball: Armin Löffler, aufgerufen am 18. Dezember 2025. An der Seite der Ex-Profis Markus Löw und Hans Meisel stand er mit dem Klub auf Anhieb im Abstiegskampf und übernahm an den letzten sieben Spielen das Traineramt beim Tabellenschlusslicht nach dem Rücktritt Michael Bellerts. Am Ende der Spielzeit 1992/93 hatte der Klub bei 16 Pluspunkten 13 Punkte Rückstand auf den vom VfR Pforzheim belegten letzten Nichtabstiegsplatz. 1994 kehrte er zum SV Weil zurück, wo er vornehmlich für die Reservemannschaften spielte.
Später engagierte Löffler sich in einer Fußballschule in Lörrach und zeitweise war er Trainer im Jugend- und Amateurbereich.
Weblinks
SC-Freiburg-Museum: Autogrammkarte Armin Löffler (Saison 84/85)
Einzelnachweise
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