mini|Gutshaus
Leimershof (früher Leimertshof genannt) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Breitengüßbach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Leimershof liegt in der Gemarkung Hohengüßbach.
Geografie Die Einöde ist im Westen und Süden von ausgedehnten Feldern mit Photovoltaikanlagen umgeben und im Norden und Osten durch einen Golfplatz. Die Kreisstraße BA 6/BA 10 führt nach Hohengüßbach (1,7 km westlich) bzw. nach Starkenschwind (2 km südöstlich).
Geschichte Das Gut Leimertshof wurde im Jahr 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Zum damaligen Zeitpunkt gelangte der Hof zum Kloster Langheim. Im 16. Jahrhundert wurde der Hof an Privatleute veräußert. 1615 erwarben die Bamberger Jesuiten das Anwesen und nutzten es als Rekreationshaus.Leimershof auf der Website breitenguessbach.de
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Leimertshof aus 4 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte die Verwaltung Sambach der Universität Bamberg.W. Weiß: Bamberg, S. 141f.
Im Jahre 1802 kam Leimertshof an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Leimertshof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Starkenschwind und der 1818 entstandenen Ruralgemeinde Starkenschwind zugewiesen. 1836 wurde Leimertshof der neu gebildeten Gemeinde Hohengüßbach überwiesen. Am 21. Februar 1894 wurde per Reskript die Schreibweise in die heutige Form abgeändert.W. Weiß: Bamberg, S. 248. Am 1. Januar 1972 wurde Leimershof im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Breitengüßbach eingegliedert.
Baudenkmäler Gutshof mit Scheune, Gesindehäuser, Stallstadel und Hofeinfahrt
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 26 25 24 31 24 23 45 30 33 10HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 5 4 3 3 4 5 2Quelle
Religion Leimershof ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Leonhard (Breitengüßbach) gepfarrt, ab dem 19. Jahrhundert war die Pfarrei St. Kilian (Scheßlitz) zuständig und seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist es die Kuratie Mariä Heimsuchung (Hohengüßbach).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Breitengüßbach) Kategorie:Ersterwähnung 1237