Elisapeta Hinemoa Heta (geboren ca. 1985 in Rānui, West Auckland) ist eine neuseeländische Architektin. Heta ist leitende Architektin im Architekturbüro Jasmax und wurde 2022 Co-Direktorin im Arbeitsprogramm „Indigene Völker“ der International Union of Architects.
Leben Jugend und Ausbildung Heta gehört zu den Maori-Stämmen Ngāti Wai und Waikato-Tainui und hat auch samoanische, tokelauanische und britische Vorfahren. Heta wuchs in Rānui und später in Te Atatū North auf. Ihre Mutter und ihr Vater arbeiteten in Gelegenheitsjobs. Ihr späterer Stiefvater war in der Filmindustrie beschäftigt. Sie besuchte das Rutherford College.
Sie bekam ein Stipendium für die University of Auckland und schrieb sich 2007 für ein Architekturstudium ein. 2010 schloss sie zwei Masterstudiengänge ab: einen in Architektur und einen in Kulturgeschichte. Nach ihrem Abschluss nahm sie eine Reihe von Kurzzeitverträgen im Bereich Film und Fernsehen an und reiste auch vier Monate mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten.
Architektin Nach ihrer Rückkehr kam sie mit Architecture + Women New Zealand in Kontakt und trat 2013 bei. Sie bereitete mit Lynda Simmons eine Ausstellung für Architecture + Women NZ vor und war von 2017 bis 2018 Co-Vorsitzende der Organisation.
Im Jahr 2015 trat sie in das Architekturbüro Jasmax ein und begann, gemeinsam mit drei weiteren maorischen Architekturabsolventen daran zu arbeiten, maorische Gestaltungsprinzipien in die Projekte des Büros einzubringen und mit lokalen Iwi und Hapu zusammenzuarbeiten. Später wurde sie leitende Architektin des Unternehmens. Bei Jasmax arbeitete sie an Projekten mit wie dem neuseeländischen Pavillon auf der Expo 2020 in Dubai, dem Fale-Malae-Projekt in Wellington, der Entwicklung des Western Springs College Ngā Puna O Waiōrea und der Infrastruktur wie Bahnhöfen und Fußgängerbrücken für das Auckland-City-Rail-Link-Projekt.
Ehrenämter Heta war von 2016 bis 2019 Vorstandsmitglied des New Zealand Institute of Architects. Sie wurde als Vertreterin von Ngā Aho, einem nationalen Netzwerk von Māori-Designfachleuten, in den Vorstand kooptiert. Sie war maßgeblich an dem Prozess beteiligt, der dem Institut einen Namen in der Sprache der Māori, Te Kāhui Whaihanga, verlieh, und war Mitverfasserin und Mitinitiatorin von Te Kawenata o Rata (einem Vertrag) zwischen Ngā Aho und dem Institut, der Te Tiriti o Waitangi anerkennt.
2022 wurde Heta zum Co-Direktor des Arbeitsprogramms für indigene Völker der International Union of Architects (UIA) ernannt.
Auszeichnungen Im Jahr 2018 gewann Heta den Rising Star Award in der Kategorie „Büro“ bei den Excellence Awards der National Association of Women in Construction (Neuseeland). 2022 erhielt Heta den Te Kāhui Whaihanga New Zealand Institute of Architects President's Award.
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Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Neuseeland) Kategorie:Absolvent der University of Auckland Kategorie:Maori Kategorie:Neuseeländer Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau