mini|Schubertstraße 37 Das Haus Schubertstraße 37 in der Westvorstadt von Weimar entstand ca. 1925 als Wohnhaus für Beamte und ist architektonisch dem Heimatschutzstil zuzurechnen. Das Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).

Bauziel Mit der Errichtung des Hauses sollte der Wohnungsknappheit für Beamten begegnet werden, die sich durch starken Zuzug verstärkte. Damit war die Errichtung zugleich eine staatliche Angelegenheit, die über ein normales Genehmigungsverfahren hinausging. Der thüringische Staat war hier auch der Bauherr.

Entwurf Den Entwurf dieses Hauses lieferte der thüringische Oberbaudirektor Jakob Schrammen. Die Häuserzeile mit Mansarddach ist viergeschossig, hat einen Balkon über dem Eingang am August-Bebel-Platz und verfügt über mehrere Erker.

Zu den weiteren von Schrammen entworfenen Beamtenwohnhäuser gehören u. a. auch das Haus in der August-Bebel-Platz 4, das in der Trierer Straße 38. Zitiert nach

Auf dem einstigen Bismarckplatz vor diesem Gebäude befand sich der Kolonialbrunnen.

Publikation Über das Gebäude wurde 1928 erstmals von August Lehrmann publiziert.August Lehrmann: Neue Stadtbaukunst. Weimar, Weimar, Berlin u. a. 1928, S. XXI und Abb. 78. digital

Literatur Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.2.: Stadterweiterung und Ortsteile, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 649 f.

Einzelnachweise

Kategorie:Wohngebäude in Weimar Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren