Seek and Destroy ist ein Computerspiel, das von Vision entwickelt und 1993 ursprünglich als Seek & Destroy für Amiga erschien. Wenige Wochen später erschien eine Fassung für CD³². 1996 erfolgte eine Portierung für DOS, die von Epic MegaGames vertrieben wurde.
Handlung Nach einem Atomkrieg entsteht in Südamerika eine paramilitärische Gruppierung. Ein letzter verbliebener Soldat im namensgebenden Hubschrauber stellt sich der terroristischen Bedrohung entgegen.
Spielprinzip Ein Hubschrauber oder Panzer wird in Kavalierperspektive über eine in alle Richtungen parallaxende Landschaft gesteuert, um feindliche Stellungen auszuheben. Dabei stehen ein 9-mm-Bordgeschütz, eine Gatling-Kanone und Raketen zur Verfügung.
Rezeption
Richard Löwenstein von Amiga Joker lobte die Präsentation mit ihren grafischen Details. Ihm gefielen auch die Geräuschkulisse und die Sprachausgabe. Aufgrund fehlender Abwechslung und des Fehlens von Levelpasswörtern wertete er jedoch ab. Christian von Duisburg erkannte klare Vorbilder in der Strike-Reihe, deren Klasse jedoch nicht erreicht würde. Es fehle an Spielwitz und Originalität. Die Landschaften der Ödnis können nicht mit den abwechslungsreichen Leveln von Jungle Strike mithalten. Der Schwierigkeitsgrad sei zu hoch.
Der Amiga Joker wertete für die CD³²-Fassung leicht auf, da Grafikdetails, Sprachausgabe und Steuerung verbessert wurden. Kritisch wurde die weiterhin geringe Anzahl von nur 14 Missionen gesehen. Michael Hengst hingegen sah kaum Verbesserungen im Vergleich zum Original.
Alex Volkers bezeichnete das Spiel für PC als betagt. Es böte ein streng geradliniges Spielprinzip in trister Darstellung. Durch das freie Speichern sei der hohe Schwierigkeitsgrad zu verzeihen. Ihm fiel negativ auf, dass Panzer an der Vegetation hängenbleiben können. Ole Albers bemängelte die bescheidene Präsentation. Es sei ausschließlich für Fans des Genres geeignet.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Shoot ’em up Kategorie:Computerspiel 1993 Kategorie:Amiga-Spiel Kategorie:CD32-Spiel Kategorie:DOS-Spiel