mini|Jennifer Richard (2020) Jennifer Richard (* 26. August 1980 in Los Angeles)Jennifer Richard auf literaturport.de, abgerufen am 21. November 2025 ist eine französisch-US-amerikanische Schriftstellerin.
Leben Richards Mutter stammt aus Guadeloupe, ihr Vater aus der Normandie. Sie wuchs auf Tahiti und auf Wallis-et-Futuna auf und verbrachte längere Aufenthalte in mehreren französischen Überseegebieten. Seit 2019 lebt sie in Berlin. Sie arbeitet im Bereich Fernsehendokumentationen. Im Jahr 2006 war sie (gemeinsam mit Gaëlle Nohant) Preisträgerin der von den Éditions Robert Laffont organisierten Résidence du premier roman.
Wirken Ihr Debüt gab Richard bei Robert Laffont mit Bleu poussière (2007), gefolgt von Requiem pour une étoile (2010) und L’Illustre Inconnu (2014). Mit Il est à toi ce beau pays (2018) veröffentlichte sie bei Albin Michel eine breit angelegte, historische Erzählung, welche die Gewaltspuren der Kolonialzeit freilegt. Der Roman stand 2018 in der ersten Auswahl des Prix Renaudot. Zudem war er Finalist für den Prix des Cinq Continents de la Francophonie. Es folgten bei Albin Michel Le diable parle toutes les langues (2021) und Notre royaume n’est pas de ce monde (2022). Für Notre royaume n’est pas de ce monde erhielt Richard 2023 den Prix Ivoire pour la Littérature Africaine d’Expression Francophone. Im Jahr 2024 erschien bei Philippe Rey der Roman La vie infinie. 2025 folgte in der Grasset-Reihe La France par ses contes der Band Contes d’outre-mer. Das Buch sammelt und erzählt Übersee-Legenden und -Erzählstoffe von Mayotte bis Martinique in neuer literarischer Form.
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Französisch) Kategorie:Franzose Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1980 Kategorie:Frau