Gerhard Christoph Raupach (* nach 1707 in Stralsund; † 1759 ebda.) war ein deutscher Organist und Komponist.

Raupach entstammte einer Organistenfamilie und war der Sohn des Organisten Christoph Raupach. Der Komponist Hermann Raupach war sein Bruder. Sein Onkel Bernhard Raupach war Pastor an der Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg.

Wie sein Vater wurde auch Gerhard Christoph Raupach Organist. Er bewarb sich 1727 um das Organistenamt der Hamburger Domkirche, wurde jedoch dort nicht angenommen. Ab 1737 war er Organist an der Alten Kirche in Pellworm und, auf Empfehlung seines Vaters, ab 1743 in der St.-Marien-Kirche in StralsundStefan Weiss: Raupach (Familie), 3. Gerhard Christoph. In: MGG Online. . Abgerufen am 19. November 2025, in der er bis zu seinem Tode wirkte. Von seinen Kompositionen ist eine Sinfonia in D-Dur erhalten. Als Bearbeiter von Musikwerken legte er eine Umarbeitung von Francesco Geminianis 12 Violinsonaten op.4 in Concerti grossi vor.

Werke XII Sonate a Violino Solo col Basso di Francesco Geminiani, trasmutate in XII Concerti a duoi Violini concertini, duoi Violini ripieni, Violetta, Violoncello, Basso grosso, col Cembalo da Gerardo Christoforo Raupach. (RISM ID 190019816) Digitalisat

Literatur Stefan Weiss: Raupach, Gerhard Christoph, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. Ausgabe, Personenteil Band 13, 2005, Sp. 1318

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Einzelnachweise

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