Tempelsgreuth ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Tempelsgreuth liegt in der Gemarkung Oberköst.

Geografie Das Dorf liegt auf einer kleinen Hochfläche am äußersten östlichen Rand des Steigerwaldes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2263 (0,3 km östlich) bzw. nach Hirschbrunn (1,3 km südwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Küstersgreuth zur Kreisstraße BA 33 (0,7 km südlich).

Geschichte Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Tempel. Das Kloster Michelsberg hatte im Ort ursprünglich sieben Untertansfamilien. Diese gelangten an die Grafen von Schönborn.P. Schneider: Steigerwald, S. 204.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Tempelsgreuth 12 Anwesen (4 Höflein, 1 Gütlein, 2 Sölden, 3 Söldengüter, 2 Tropfhäuser). Das Hochgericht übte die Herrschaft Pommersfelden im begrenzten Umfang aus, sie hatte ggf. an das bambergische Centamt Burgebrach auszuliefern. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft hatte die Herrschaft Pommersfelden.H. Weiß: Bamberg, S. 173.

Im Jahre 1802 kam Tempelsgreuth an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Tempelsgreuth dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hirschbrunn und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hirschbrunn zugewiesen (1834 in Oberköst umbenannt).H. Weiß: Bamberg, S. 258f. Am 1. Januar 1972 wurde Tempelsgreuth im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2018 2024Einwohner 72 75 79 70 71 77 82 81 75 72 90 92HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 12 14 14 13 14 15 17 Quelle

Religion Tempelsgreuth ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Burgebrach)