Schafhaus ist ein Wohnplatz der Großen Kreisstadt Selb im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Dieser zählt zum Gemeindeteil Erkersreuth.
Geographie Der ehemalige Weiler bildet mittlerweile mit dem Gewerbegebiet von Selb im Süden und Erkersreuth im Norden eine geschlossene Siedlung. Beim Schafhaus ist ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Selb-Plößberg–Selb Stadt.
Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1800 erstmals schriftlich erwähnt, als die Herren von Lindenfels wegen Überschuldung das Rittergut Erkersreuth samt dem Schafhaus an den preußischen Minister von Kretschmann verkauften. Von 1800 bis 1810 wurde der Ort vom Justiz- und Kammeramt Wunsiedel verwaltet. Mit dem Gemeindeedikt wurde Schafhaus dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Erkersreuth und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Erkersreuth zugewiesen.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 569. Am 1. Januar 1978 wurde Schafhaus im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Selb eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 1910 1925 1950 1961 1970 Einwohner 7 18 31 25 67 48 237 90 65HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1961 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 2 3 9 3 Quelle https://gov.genealogy.net/item/show/source_276668
Religion Schafhaus ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Andreas (Selb) gepfarrt. Seit Errichtung der Pfarrkirche Zum Guten Hirten (Erkersreuth) 1927/28 ist diese zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Geographie (Selb) Kategorie:Ersterwähnung 1800