Kobyliny () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing).
Geographische Lage Kobyliny liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 15 Kilometer nördlich der früheren Kreisstadt Preußisch Holland () bzw. 17 Kilometer östlich der heutigen Kreismetropole Elbląg ().
Geschichte Das kleine Dorf Kobiling, wohl auch Kobling genanntDietrich Lange: Kobling, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen, (2005), war ab 1818 dem ostpreußischen Kreis Preußisch Holland zugeordnet.M. Kaemmerer: Ortsnamenverzeichnis der Ortschaften jenseits von Oder und Neisse, 3. Aufl., Leer 1988, S. 81 - ISBN 3-7921-0368-0 Bis 1945 war es ein Wohnplatz in der Stadt Mühlhausen (i. Ostpr.) (polnisch Młynary) und zählte im Jahre 1910 53 Einwohner.Meyers Gazetteer: Mühlhausen Kr. Preußisch Holland
Im Jahre 1945 – nach Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen in Kriegsfolge an Polen – erhielt Kobiling die polnische Namensform „Kobyliny“. Heute ist der Ort część wsi Ojcowa Wola (= „ein Teil des Ortes Ojcowa Wola“ [= Vaterswille]) innerhalb der Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Religion Kobyliny ist heute wie bereits Kobiling vor 1945 kirchlich zur Stadt Mühlhausen resp. Młynary hin orientiert – sowohl evangelischer- als auch römisch-katholischerseits.
Verkehr Kobyliny liegt an der Woiwodschaftsstraße 505, die die Städte Pasłęk (Preußisch Holland), Młynary (Mühlhausen i. Ostpr.) und Frombork (Frauenburg) miteinander verbindet. Die nächste Bahnstation ist die Stadt Młynary an der – heute nicht mehr regulär befahrenen – Bahnstrecke Malbork–Braniewo, einem Teilabschnitt der einstigen Preußischen Ostbahn.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Młynary