Die Schere ist ein Österreichische Karte hoher Berggipfel der Glocknergruppe in Osttirol. Der Name Schere spiegelt die alte Bedeutung des Wortes für Fels oder Klippe wider.Gemeinde Kals, Sprachschichten & Namen A-Z Während der Alpenvereinsführer die Schere nicht als Gipfel, sondern als Einschnitt bzw. Scharte bezeichnet, wird die Schere vielfach als Hüttengipfel der Stüdlhütte genannt.

Lage Die Schere liegt im nördlichen Teil des mittleren Südkamms des Glocknerkamms. Der Gipfel befindet sich zwischen dem Fanatkogel () im Süden und dem Luisenkopf () im Norden, wobei die Fanatscharte () mit der dort gelegenen Stüdlhütte die Trennung zwischen Fanatkogel und Schere markiert. Nach Osten fällt die Schere in den Talschluss des Ködnitztal ab, in dem weiter südlich auch die Lucknerhütte liegt. Im Westen befindet sich das Tal des Teischnitzbachs mit der südwestlich gelegenen Pifanghütte.

Die Schere bildete früher einen Übergang zwischen dem westlich gelegenen Teischnitzkees und dem östlich gelegenen Ködnitzkees. Insbesondere das Ködnitzkees hat sich aber mittlerweile weit von der Schere zurückgezogen.

Aufstiegsmöglichkeiten Von der Stüdlhütte folgt der Weg zur Schere zunächst nach Norden auf den steil aufragenden Hang. Der Schlussanstieg auf den Gipfel erfolgt schließlich über eine kurze Flachpassage und felsdurchsetztes Gelände.tourenfex.at

Einzelnachweise

Literatur Willi End: Alpenvereinsführer Glocknergruppe und Granatspitzgruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 2011, ISBN 978-3-7633-1266-5. Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 40, Glocknergruppe, ISBN 3-928777-87-4.

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