Die haitianisch-monegassischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti einerseits und dem Fürstentum Monaco andererseits.
Das im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Haiti und das 1489 unabhängig gewordene, jedoch eng mit Frankreich verbunden gebliebene Monaco unterhalten keine diplomatischen Beziehungen.
Haiti ist Gründungsmitglied der Vereinten Nationen, während Monaco im Jahr 1993 in die Weltorganisation aufgenommen wurde. Beide Länder gehören der Organisation internationale de la Francophonie an. Haiti ist Mitglied der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), bei der Monaco den Status eines ständigen Beobachters innehat.
Nach dem Erdbeben in Haiti 2010 taten sich alle humanitären Hilfsorganisationen Monacos unter der Schirmherrschaft von Fürst Albert II zu der Initiative Monaco Collectif Haïti zusammen. Neben allgemeiner Nothilfe widmete sich Monaco dem Bau einer Grundschule für 320 Kinder in Port-au-Prince und der Partnerschaft mit den medizinischen Zentren GHESKIO, die Tausende Patienten der Choleraepidemie in Haiti ab 2010 behandelten.
Am 14. Oktober 2025 erhielt der haitianische Schriftsteller Louis-Philippe Dalembert für sein Gesamtwerk den Literaturpreis der 1966 von Fürst Rainier III gegründeten Stiftung Prince Pierre de Monaco.
Ein bilateraler Austausch ist weder auf politischer Ebene noch in wirtschaftlicher Hinsicht erkennbar.
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