Max Fechenbach (* 29. November 1896 in Würzburg; † Oktober 1976 in New York Fechenbach, Max stadtarchiv-digital.de) war ein deutscher Koch, Konditor und Politiker. Er war berufenes Mitglied des Beratenden Landesausschusses in Bayern.
Fechenbach wurde 1896 als Sohn von Noe und Rosalie Fechenbach in Würzburg geboren.Fechenbach, Max uni-wuerzburg.de, Quelle Johanna-Stahl-Zentrum Eines seiner Geschwister war Felix Fechenbach."Ein glühender Demokrat" hiergeblieben.de Er besuchte in seinem Geburtsort die Jüdische Volksschule und die Maxschule, eine berufsbildende Einrichtung, und machte in Anschluss eine vierjährige Koch- und Konditorausbildung in Karlsruhe. Nachdem er zunächst Küchenchef in einem Berliner Hotel geworden war, nahm er am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde dreimal verwundet und verlor den rechten Fuß. Nach Ende des Krieges kehrte er nach Würzburg zurück und arbeitete als Kaufmann und Handelsreisender. Wie sein Bruder war Max SPD-Mitglied. Auf einer Reise wurde er in Bamberg denunziert und zu drei Monaten Haftstrafe verurteilt und sein Führerschein wurde ihm entzogen. In Anschluss eröffnete er eine jüdisches Lokal, das aber bei dem Novemberpogrom 1938 zerstört wurde. Er wurde mit seiner Familie im September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Im Konzentrationslager Ghetto Theresienstadt wurde er Chef der Küchenzentrale und war für drei Küchen und Speisung von rund 15 000 Personen verantwortlich. Nach der Befreiung kehrte er im Mai 1945 mit der Familie nach Würzburg zurück. Es engagierte sich für die Wiedergründung der Israelitischen Kultusgemeinde, deren VorsitzenderWürzburg/Main (Unterfranken/Bayern) xn--jdische-gemeinden-22b.de er wurde.Würzburg – Jüdische (DP)-Gemeinde after-the-shoah.org Er wurde auch Mitglied im ersten Würzburger Stadtrat nach dem Krieg und in den Beratenden LandesausschussNiederschrift der Arbeitstagung des Bayerischen Beratenden Landesausschusses in Bayern Seite 6 berufen.
Fechenbach war zwei Mal verheiratet. Nachdem seine erste Frau nach der Geburt ihres Sohnes Walter 1928 gestorben war, heiratete er in Tübingen Mathilde Pollak.Fechenbach, Mathilde geb. Pollak stadtarchiv-digital.de Mit ihr hatte er noch eine Tochter.„Unser Überleben ist ein Wunder“ mainpost.de Die Familie überlebte den HolocaustFechenbach, Walter uni-wuerzburg.de und er migrierte mit ihr im August 1946 in die USA, wo er im Oktober 1976 in New York verstarb.
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied des Beratenden Landesausschusses (Bayern) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:NS-Opfer Kategorie:Häftling im Ghetto Theresienstadt Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten Kategorie:Person des Judentums (Würzburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben 1976 Kategorie:Mann