Das Haus Weißenburger Straße 8 ist ein Bauwerk in Dahn. Es steht unter Denkmalschutz.

Lage Das Gebäude steht an der Westseite der Weißenburger Straße, die mit der Bundesstraße 427 identisch ist. Zusammen mit dem gegenüberliegenden, ebenfalls denkmalgeschützten Anwesen, das ursprünglich die Gräfendahner Amtsschreiberey war und mittlerweile als Forstamt Wasgau firmiert, wird es in der Literatur fälschlich oft als „bischöfliche Schlösser“ bezeichnet.

Beschreibung Beim Haus handelt es sich um einen stattlichen Krüppelwalmdachbau, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand. Das Wirtschaftsgebäude stammt aus dem Jahr 1771.

Geschichte Seit dem 17. Jahrhundert gehörte Dahn zum Hochstift Speyer. Unter dem von 1743 bis 1770 regierenden Fürstbischof Franz Christoph von Hutten zum Stolzenberg entstand das Bauwerk, in dem damals die „bischöflich-speyerische Kellerey“ ihren Sitz hatte. Ab 1850 hieß das Anwesen Gut Hartmann. Zudem beherbergte es zeitweilig eine Relaisstation für Postkutschen. Mittlerweile wird es zum Wohnen und gewerblich genutzt.

Literatur Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Südwestpfalz (PDF; 8,7 MB). Mainz 2023.

Einzelnachweise

Kategorie:Kulturdenkmal in Dahn Kategorie:Bauwerk in Dahn Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert