Kenji Kimura (; * 19. Juli 1945 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.

Karriere Kimura besuchte von 1964 bis 1968 die Chūō-Universität und spielte dort im Universitätsauswahlteam. Während seiner Studienzeit wurde er in die japanische Volleyballnationalmannschaft berufen. 1966 gewann er mit dem Team die Asienspiele und belegte bei der Weltmeisterschaft den fünften Platz. 1967 folgte der Gewinn der Universiade. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt gewann er mit Japan die Silbermedaille und bestritt alle neun Partien.

1970 wurde er erneut Asienspielesieger und erreichte bei der Weltmeisterschaft die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er mit der japanischen Mannschaft die Goldmedaille und stand auch dort in allen sieben Spielen auf dem Feld. 1974 folgten ein weiterer Titel bei den Asienspielen und eine weitere Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft.

Ab 1968 spielte Kimura auf Vereinsebene für Matsushita Electric, wo er bis 1979 als aktiver Spieler tätig war. Bereits ab 1975 übernahm er dort parallel Aufgaben als Cheftrainer, eine Position, die er bis 1981 innehatte.

Von 2015 bis 2017 war Kimura Präsident des japanischen Volleyballverbands.

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