Irina Lwowna Timonina (; * 24. Mai 1955 in Moskau) ist eine sowjetische bzw. russische Ökonomin, Japanologin und Hochschullehrerin.Сотрудники Института востоковедения РАН: Тимонина Ирина Львовна (abgerufen am 29. September 2025).
Leben Das Studium an der Lomonossow-Universität Moskau (MGU) in der Ökonomie-Fakultät schloss Timonina 1977 mit Auszeichnung ab. Es folgte die dreijährige Aspirantur am Moskauer Institut für Orientstudien der Akademie der Wissenschaften der UdSSR (AN-SSSR, seit 1991 Russische Akademie der Wissenschaften (RAN)). Dort verteidigte sie 1981 ihre Kandidat-Dissertation über ökologische Probleme und Wirtschaftsentwicklung Japans mit Erfolg für die Promotion zur Kandidatin der ökonomischen Wissenschaften.
Darauf war Timonina wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Orientstudien. Sie nahm am Assessment Workshop der Harrow Business School in London und am Colloquium on Participant-Centered Learning der Harvard Business School in Boston teil.
Seit 1994 ist Timonina Korrespondierendes Mitglied der Moskauer Internationalen Akademie der Informatisierung, der von einigen Wissenschaftlern die Verbreitung von Pseudowissenschaften und der Handel mit Diplomen vorgeworfen wird.Звание академика по сходной цене (abgerufen am 28. September 2025).
Am Institut für Orientstudien verteidigte Timonina 1999 erfolgreich ihre Doktor-Dissertation über regionale Wirtschaftspolitik in Japan für die Promotion zur Doktorin der ökonomischen Wissenschaften.
Ab 2000 lehrt Timonina am Moskauer Institut der Länder Asiens und Afrikas als Professorin des Lehrstuhls für Weltwirtschaft und am Institut für Business und Verwaltungsaufbau der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst beim Präsidenten der Russischen Föderation als Professorin des Lehrstuhls für Business und Geschäftsführungsstrategie, wo sie Dekanin der Fakultät für internationale Beziehungen wurde.
Bei der Untersuchung der Wirtschaftsentwicklung in Japan und der Mechanismen der staatlichen Förderung und der Analyse der Besonderheiten der modernen japanischen Wirtschaft stellte sie die Kreativität als eine der wichtigsten Ressourcen fest. Sie analysierte die Entwicklung der Finanzierung der sozialen Infrastruktur im Hinblick auf das verlangsamte Wirtschaftswachstum und die steigende Staatsverschuldung sowie Modelle öffentlich-privater Partnerschaft und privater Finanzinitiativen.
Weblinks Katalog der Russischen Nationalbibliothek: Тимонина, Ирина Львовна
Einzelnachweise
Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert) Kategorie:Ökonom (21. Jahrhundert) Kategorie:Japanologe Kategorie:Absolvent der Lomonossow-Universität Moskau Kategorie:Hochschullehrer (Moskau) Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1955 Kategorie:Frau