mini|Obere Stadt 98 von Nordosten vor der Renovierung
Das Gebäude Obere Stadt 98 ist ein Einfirsthof im Denkmalensemble Obere Stadt in Weilheim in Oberbayern. Das Gebäude ist zudem unter der Denkmalnummer D-1-90-157-210 als Einzel-Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.. S. 13. Abgerufen am 14. September 2025.
Das Gebäude steht an der Einmündung des Gögerlwegs in die Obere Stadt, ca. 80 m westlich der Bärenmühle und ca. 220 m östlich der Seemühle. „Die nordseitige Giebelfassade ist Glied einer langen Kette von meist giebelständigen Häusern, die sich an beiden Seiten des Straßenzuges der Oberen Stadt aufreihen.“
Der zweigeschossige, massive Flachsatteldachbau stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er 1789. Zwischen 1808 und 1813 wurde er – wohl nach einem Brand – wiederaufgebaut. Das heutige Dach wurde dendrochronologisch auf das Jahr 1852 datiert. Um 1900 erfolgte ein Umbau, der Wirtschaftsteil wurde später nach Süden erweitert.
Nur ein kleiner Bereich des Gebäudes ist unterkellert. Im Dachgeschoss befand sich eine Kornkammer.
2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Nach jahrzehntelangem Leerstand wurde der Hof von 2023 bis 2025 vollständig renoviert und energetisch saniert. Dabei wurden die Ornamente der Fassade von 1909/1910 wiederhergestellt.
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Weilheim in Oberbayern Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert Kategorie:Erbaut in den 1810er Jahren Kategorie:Bauwerk in Weilheim in Oberbayern Kategorie:Wohngebäude im Landkreis Weilheim-Schongau