Romeo Oriogun (vollständiger Name: Oluwasegun Romeo Oriogun) (geboren Ende des 20. Jahrhunderts in LagosThe Gastering of Bastards Nebraska Press, abgerufen am 5. September 2025) ist ein nigerianischer Lyriker und Essayist.
Leben Oriogun wurde in Lagos, Nigeria, geboren. Vor seinem literarischen Durchbruch arbeitete er als Road Marshal; die Nachricht über den Lynchmord an einem schwulen Mann im Jahr 2016 prägte seine frühe Poetik. Nach dem Gewinn des Brunel-Preises 2017 sah er sich in Nigeria im Netz und körperlich attackiert. Er ist Absolvent des Iowa Writers’ Workshop. Er erhielt Fellowships u. a. der Harvard University, des IIE-Artist Protection Fund und des Oregon Institute for Creative Research. Er arbeitet als Assistant Professor für Creative Writing am Dorothy F. Schmidt College of Arts and Letters der Florida Atlantic University.Romeo Oriogun, Florida Atlantic University, abgerufen am 5. September 2025
Wirken Sein Debütband Sacrament of Bodies erschien 2020 bei University of Nebraska Press und thematisiert Heilung, Trauer und Migration aus queerem Blickwinkel. Das Buch war 2021 Finalist für den Lambda Literary Award in der Kategorie Gay Poetry. Für Nomad wurde Oriogun 2022 mit dem The Nigeria Prize for Literature ausgezeichnet; die Jury hob u. a. die technische Meisterlichkeit und ein durchgängiges Reisethema der 67 Gedichte hervor. In The Gathering of Bastards entwickelt er die Motive von Exil, Entwurzelung und gesellschaftlicher Bewusstseinsbildung weiter. Seine Gedichte erschienen u. a. in The New Yorker, Poetry Magazine und Harvard Review. Zentrale Themen seiner Lyrik sind Männlichkeit, Sexualität und Begehren vor dem Hintergrund der Kriminalisierung von LGBTQ-Leben in Nigeria.
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Nigerianer Kategorie:Geboren im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann