Heinrich Nobis-Wicherding (* 30. August 1883 in Krommert, Amt Rhede, Kreis Borken; † 1951 in Düsseldorf) war ein deutscher Landschafts- und Porträtmaler sowie Grafiker.
Leben Heinrich Nobis-Wicherding war ein Schüler von Louis Kolitz an der Kunstakademie Kassel. 1919 kam er nach Düsseldorf,Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, PDF) wo er als „akademischer Zeichenlehrer“ an der Oberrealschule am Fürstenwall arbeitete. Neben seinem Lehramt wirkte er vor allem als freischaffender Grafiker. Er schuf Radierungen, Holzschnitte und Lithografien. In Düsseldorf nahm er an verschiedenen Ausstellungen teil.
Anekdote Durch den späteren Schriftsteller Alexander Spoerl ist überliefert, dass Nobis-Wicherding seiner Zeichenklasse die Aufgabe gegeben hatte, ein Streichholz naturgetreu zu zeichnen. Spoerl klebte daraufhin ein Streichholz auf das Zeichenpapier und sagte zu seiner Klasse „guckt mal alle her“. Dies quittierte Nobis-Wicherding, indem er ihm eine Ohrfeige verpasste.Joseph Anton Kruse (Hrsg.): Heinrich Spoerl. Buch – Bühne – Leinwand. Heinrich-Heine-Institut, Droste, Düsseldorf 2004, S. 72
Literatur
Reinhard Jansen, Susanne Schoen: Ein Leben für die stille Größe der Natur. Graphiken von Heinrich Nobis-Wicherding. In: Unsere Heimat. Rhede 1986, S. 116–124. Nobis-Wicherding, Heinrich. In: Kunstmuseum Düsseldorf, Galerie Paffrath (Hrsg.): Lexikon der Düsseldorfer Malerschule. F. Bruckmann, München 1998, Band 3, ISBN 978-3-7654-3011-4, S. 475.
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Düsseldorf) Kategorie:Grafiker (Düsseldorf) Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Radierer (Deutschland) Kategorie:Holzstecher Kategorie:Lithograf (Deutschland) Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule) Kategorie:Schullehrer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1883 Kategorie:Gestorben 1951 Kategorie:Mann