Haselbach ist ein Stadtteil und eine Gemarkung der Stadt Schwandorf im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf (Bayern).

Geographie Namensgebend für das Pfarrdorf ist der Haselbach, ein Nebenfluss der Naab. Durch den Ort verläuft die Kreisstraße SAD 20, in die im Ort die Kreisstraße SAD 21 mündet.

Geschichte Haselbach wird 1123 erstmals urkundlich erwähnt, als in einer Urkunde des Klosters Ensdorf ein Wicknat de Hasepach als Siegelzeuge auftritt. Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul stammt im Kern von 1361.

Das abgegangene Schloss Haselbach und sein Vorgängerbau, die Burg oder Veste Haselbach, befanden sich unmittelbar neben der Kirche St. Peter und Paul. Ein Hofmarksgericht 2. Klasse bestand in Haselbach bis zur Auflösung der adeligen Gerichtsbarkeit 1848. 1902 kaufen 51 Familien das alte Hofmarkschloss und übereigneten es 1909 zum Bau des Pfarrhofs der Kirchenstiftung Haselbach.Alfred Merl: Ein Steinernes Zeugnis der „Veste Haselbach“. Mittelbayerische Zeitung, Ausgabe Schwandorf, vom 27. Juni 2013.

Im Jahr 1946 erhielt die 1818 durch das bayerische Gemeindeedikt gegründete Gemeinde Haselbach einen Teil der aufgelösten Gemeinde Breitenbrunn. Die Gemeinde Haselbach, bestehend aus den Gemeindeteilen Dauching, Haselbach, Irlbach, Matthiaszeche und Moserhütte, kam durch Vertrag zum 1. Juli 1972 an Schwandorf.

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Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Schwandorf Kategorie:Geographie (Schwandorf) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Schwandorf)