Jan Szczepaniak (* 24. November 1936 in Rdzuchów-Kolonia; † 22. September 2006) war ein polnischer Politiker (ZSL, PSL). Er gehörte von 1991 bis 1997 dem Sejm in der I. und II. Wahlperiode an.
Leben und Beruf Szczepaniak studierte Rechtswissenschaft an der Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń und schloss das Studium 1983 ab. Er war viele Jahre Mitglied des nationalen und des regionalen Vorstandes des Verbandes der Freiwilligen Feuerwehren. Er war verheiratet. Seine Tochter Ewa Kierzkowska gehörte von 2007 bis 2011 dem Sejm an.
Politische Laufbahn Szczepaniak war in der Zeit der Volksrepublik seit 1955 Mitglied der Blockpartei „Zjednoczone Stronnictwo Ludowe“ (ZSL), für deren Apparat er von 1962 bis 1988 hauptamtlich tätig war. Als sich die ZSL 1990 in die Polskie Stronnictwo Ludowe (PSL) umwandelte, wurde er deren Mitglied. Von 1988 bis 1990 war stellvertretender Woiwode und 1990/91 Woiwode der Woiwodschaft Włocławek. Bei der ersten vollständig freien Parlamentswahlen 1991 wurde er in den Sejm gewählt.Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 457. Während er bei der Parlamentswahl 1993 wiedergewählt wurde,Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 745. scheiterte er 1997Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 29. August 2025. und schied aus dem Sejm aus. Er war in den 1990er Jahren stellvertretender PSL-Vorsitzender in der Woiwodschaft Włocławek. Bei der Wahl 2005 bemühte er sich vergeblich um eine Rückkehr in das Parlament.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 29. August 2025.
Ehrungen 1999 Offizier des Ordens Polonia RestitutaVerleihnachricht in Monitor Polski, 1999, Nr. 25, S. 511.
Weblinks Biogram auf der Seite des Sejm
Einzelnachweise
Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:Woiwode (Polen) Kategorie:PSL-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Offizier) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1936 Kategorie:Gestorben 2006 Kategorie:Mann