Diese Liste enthält die GeotopeSächsisches Geotopkataster, Darstellung auf der Grundlage von Daten und mit Erlaubnis des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und GeologieInteraktive Karte der Geotope in Sachsen im Landkreis Görlitz.

Name Bild Geotop ID Gemeinde / Lage Beschreibung Schutzstatus Ehemaliger Steinbruch Bernstadt511Westliches Stadtgebiet von Bernstadt, unterhalb der Friedrichsteins, am Nordhang des Pließnitz-Tals Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, aufgelassener SteinbruchSteinbruch mit anstehendem Ostlausitzer Biotitgranodiorit Typ Bernstadt (Biotit, Quarz, Plagioklas, Kalifeldspat); mittel- bis grobkörnig, Farbe blaugrau, zum Teil rotbraun; zahlreiche Klüfte; Intrusivkontakt mit Lausitzer Grauwacke unbekannt Knorrberg (Knotenberg o. Bitterlingsberg)9241 km östlich Dittersbach an der Eigen Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchLagert 80 m über den Granodiorit; Basaltdecke als Oberflächenerguß mit fünf- bis sechsseitigen, sehr regelmäßig angeordneten Säulen, die nach oben spitz zusammenlaufen; steiles Einfallen der Säulen nach Süd bis Südwest; schräge Lagerung; an Hängen Hangschuttdecke FND Koitsche 16700 m östlich von Hörnitz, 300 m südlich der Verbindungsstraße Hörnitz – Großschönau Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, PhonolithsteinbruchPhonolithsteinbruch an der Koitsche; Phonilith als selbständige Kuppe; graue bis grünlichgraue Gesteine porphyrischer Struktur; plattige Ausbildung (2 cm bis 1 m) mit 30 – 50 ° Einfallen; Fremdeinschlüsse selten FND Steinberg 15600 m nordwestlich Ortsausgang Bertsdorf (Richtung Saalendorf), 300 m nördlich der Verbindungsstraße Bertsdorf – Saalendorf Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss25 m hohe Kuppe auf Basalt; säulenförmige Ausbildung der Phonolithes (0,5-0,75 m starke und 45 ° nach SE gerichtete, quergeklüfte Säulen); nach Nordwest und West Übergang in 10 m mächtige Decke; Farbe der Grundmasse grau, grünlichgrau, gelblich-bräunlich FND Kux853Nördlich Ebersbach Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussIm mittelkörnigen Lausitzer Granodiorit nördlich von Ebersbach Quarzporphyrgang; Streichen Südwest-Nordost FND Gipfelklippen der Klunst (Klunst)17600 m nördlich Ebersbach, 300 m südlich der Bahnlinie Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussGrünilch bis bräunlichgrün gefärbte Gesteine; Berg (Diabaskuppe) „Klunst“ als langgestreckter Rücken mit schroffen Klippen; überragt Umgebung um 80 m; stark zerklüftetes Gestein; intensiver Steinbruchbetrieb gefährdet die schönen Gipfelklippen ND Felsen im Stadtpark am Goldfischteich110Qam NE Stadtrand von Görlitz Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, freistehende Felsen Steinbruch im Loen’schen Grund111Am südwestlichen Stadtrand von Görlitz Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, Steinbruch --- Basaltblöcke im Stadtpark 114Zwei Basaltblöckei m Stadtpark, westlich des Lenneweges Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, behauene Basaltblöcke ND Steinbruch am Nordrand Klingewalde115Unmittelbar nördlich Klingewalde Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, Steinbruch --- Neißehang zwischen Obermühle und Brauerei (Neißehänge)116600 m südlich vom Stadtpark, 400 m westlich der Obermühle Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleRelief / LandschaftBlock- und Geröllhalden --- Felsrücken am Eschengrund117300 m westlich Weinhübel, am südwestlichen Rand von Görlitz Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, Felsrücken --- Steinbruch am Steinberg112Südwestlicher Stadtrand von Görlitz (Oberhof), 1,5 km östlich der Landeskrone Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, Steinbruch --- Basaltsäulen an der Landeskrone (Landeskrone)113Südwestlich der Siedlung Landeskrone, von der Verbindungsstraße südlich Landeskrone-Schlauroth führt ein Weg links ab direkt auf den Gipfel Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, BasaltsäulenZweigipfelige, in Nord-Süd-Richtung gestreckte Quellkuppe, die sich etwa 170 m über dem Lausitzer Granodiorit erhebt; fünf- bis sechsseitige Säulen von mehreren 10 m Durchmesser; Grundmasse besteht aus Augit, Nephelin und Magnetit mit großen Olivin-Einschlüssen NSG Granodiorit an der Uferstraße (Uferstraße, Ochsenbastei)513300 m vom Nordrand des Stadtparks Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss unbekannt Ludwigsdorf, Bruch 4, (Schieferbruch) (Bruch 4, (Schieferbruch))7191,8 km westlich Ober-Neundorf zwischen Eisenbahnlinien Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussWestnordwest-Ostsüdost-steichender Horst kambrischer Gesteine; Mächtigkeit der Kalke und Tonschichten bis 400 m als ehemalige Riff- und Schwellenbildungen; unterer Kalkstein als Dolomit mit Verkarstungserscheinungen; oberer Kalkstein plattig und tonig, flasrig; im Hang. Fossilfunde; Tonschiefer; tektonische Störungen unbekannt Ludwigsdorf; Bruch 1720600 m westlich Nieder-Ludwigsdorf, 600 m östlich Bahnlinie Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussKalksteinbruch mit unterkambrischen Schichten: Kalksteinbänken und fossilführende Tonschiefer unbekannt Steinbruch am Jahnsberg (Jahnsberg)18500 m südwestlich Großschönau, westlich der Bahnlinie Varnsdorf-Großschönau Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchPhonolith, grünlich bis bräunlichgraue Farbe; hier plumpe, säulenförmige Absonderung (seltener als plattige Absonderung); 8 – 10 m lange und 0,3 – 1 m dicke Säulen; lassen sich jedoch durch Querklüftung leicht in Platten spalten FND Ottoberg von Waltersdorf599500 m südwestlich von Waltersdorf, auf dem Ottoberg Zittauer Gebirge, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussÄlteste Basalteruption in der Lausitz; überdeckt den Granit und Sandstein sowie die Lausitzer Hauptverwerfung unbekannt Lausche, ehem. Steinbruch Sonneberg (Steinbruch Sonnenberg?)725Identisch mit 726 Zittauer Gebirge, ElbezoneAufschlussPhonolith über basaltischen Deckenerguß und Tuffen; darunter oberturoner Kreidesandstein ND Weberbergschuttstrom im Pfarrflösseltal (Weberschuttstrom)915Pfarrföseltal nicht gefunden; Koordinatenpunkt 1,8 km westlich Waltersdorf, 250 m nördlich der Eisgassen Zittauer Gebirge, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, BlockschuttstromBlockschuttstrom unbekannt Wändebrüche und Mittelsteinbruch (Mittel- und Wändesteinbrüche)918500 westlich vom südlichen Ortsausgang Waltersdorf Zittauer Gebirge, ElbezoneAufschluss unbekannt Alter Steinbruch9301,3 km westlich vom südlichen Ortsasgang Waltersdorf, östlich vom Weberweg Zittauer Gebirge, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSandsteinbruch; weißgrauer, etwas poröser Sandstein, fein- bis mittelkörnig; Harnische mit Gleitflächen, deuten auf die Lausitzer Überschiebung hin unbekannt Höllebergbruch9311 k westlich vom südlichen Ortsausgang Waltersdorf Zittauer Gebirge, ElbezoneAufschlussSandsteinbruch unbekannt Leichensteinbruch (Leichensteinbrüche)932400 m westlich vom südlichen Ortsausgang Waltersdorf Zittauer Gebirge, ElbezoneGeohist. ObjektSandsteinbruch --- Sängerhöhe (Unglücksstein)935400 m westlich Waltersdorf Zittauer Gebirge, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss100 m langer, 30 m breiter Gang im tertiären Lapillituff; 20 m hohe, schroffe und mehr oder weniger horizontal liegende Säulen; Bergbauversuche entlang der Lausitzer Störungszone in den vergangenen Jahrhunderten; die Wismut bohrte erfolglos nach Uran unbekannt Sandsteinsäulchen an den Lauschewiesen59Am Nordosthang der Lausche 500 m südwestlich von Waltersdorf Zittauer Gebirge, ElbezoneAufschluss, Sandsteinsäulen ND Gletscherschliff19Am nordöstlichen Ortsrand, am Bachufer hinter der Schule Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussQuartäre Gletscherschrammen (sehr schmal bis bandbreit) verlaufen in einer Länge von 2,5 – 3 m vollkommen parallel zueinande; auf Granodiorit; spiegelglatte Flächen; deutlich zu erkennen ein Schliff, gekritzt in Richtung N 35 ° ND Grenzmühle von Kleinschweidnitz (Gränzmühle)512Kleinschweidnitz, Grenzmühle am Steinweg, am Löbauer Wasser Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, vermutlich FelsgebildeFelsen mit rekristallisiertem Seidenberger Granodiorit; Beanspruchung durch die Intrusion des jüngeren Westlausitzer (Demitzer) Granodiorit; flächenhaft gneisähnliche Textur; Gestein von mehreren basischen Gängen (Lamprophyre) durchzogen unbekannt Hutberg20Nordöstlich Hainewalde (200 m nordöstlich Charlottenruh) und 500 m nordwestlich des Lauschehübels Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchKleiner Steinbruch am Hutberg; Phonolithkuppe; bläulichgraue, selten hellgraue Farbe; Gestein mit porphyrischer Struktur und muscheligem Bruch; Absonderung in unregelmäßigen, vieleckigen Säulen (circa 0,75 m dick) FND Phonolithgang im Basalt bei Neuhörnitz597An der Großschönau-Zittauer Straße; 700 m südöstlich Bahnhof Hainewalde Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussTephritischer Phonolith als Gang in einem Basalt (Nephelinbasanit oder Nephelin-Feldspatbasalt); dunkelgrau, enthält undatierte, spärliche Einprenglinge basaltischen Augits FND Kleiner Nonnenwald840Im Kleinen Nonnenwald (?) Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussKleiner Steinbruch am Westrand isoliert inmitten pleistozäner Deckschichten vorkommenden Grauwackenschiefers (Nonnenwaldscholle); Kontakthof eines Tiefengeteins (Seidenb. Granodiorit); Gestein sehr einheitlich, hellgrüngrau; ungleichmäßig splitternder Bruch unbekannt Großer Berg908600 m östlich vom südlichen Bereich Großhennersdorf Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, BlockmeerBlockmeer aus säulenförmigen Basalt; Basaltdecke; durch intensive mechanische Verwitterung (Frostverwitterung) Entstehung der Blockhalde an Südwest- und Nordseite des Großen Berges, 40 x 100 m große baum- und strauchfreie Geröllfläche (steinernes Meer) unbekannt Ziegeleibruch Friedensthal58300 m nordöstlich Friedensthal, zwischen Obercunnersdorf und Strahwalde Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SandsteinsäulenPleistozäne Sande, Lehme und Tone; seit der Gutsherrschaft in Neufriedersdorf Ziegelei; pleistozäne Ablagerungen der Spreeaue: Geschiebelehme und Bändertone FND Westlicher Steinbruch Weinberg8331,1 km östlich Ober-Horka am Osthang des Weinberges, 500 m östlich der Bahnlinie Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch, Effusiver Porphyrit (Vulkanit), dicht bis sehr feinkörnig, rotbraun, braunviolett oder grauviolett; massig bis fluidale Textur unbekannt Östlicher Steinbruch Weinberg (Ehemaliger Steinbruch Weinberg)5261,4 km östlich Ober Horka, 700 m östlich der Eisenbahn Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, aufgelassener SteinbruchEffusiver Porphyrit (Vulkanit), dicht bis sehr feinkörnig, rotbraun, braunviolett oder grauviolett; massige bis fluidale Textur unbekannt Heideberg8411,5 km östlich Wiesa, 900 m westlich Rengersdorf Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleGeohist. Objekt, HaldeKieselschiefer-Hornstein-Konglomerat des Unterkarbon, durch den Königshainer Stockgranit kontaktmetamorph beeinflußt: Konglomerat steil aufgerichtet und 0,7 m mächtig, flach nach Osten einfallender Quarzgang mit Kobalt-Mn-Erz als Differenziationsprodukte der Granits unbekannt Faltung am Autobahneinschnitt489Kodersdorf, OT Rengersdorf zwischen Nieder-Rengersdorf und Ober-Rengersdorf, 1,2 km ostsüdöstlich Feldhäuser Östliche Oberlausitz, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussAuf circa 80 m Länge abwechselnd Kieselschiefer-Hornstein-Konglomerat, Grauwacken und dunkelgrüne Tonschiefer, die stark verschuppt sind; in der Mitte spitzwinklige Falte; in Nähe kontaktmetamorphe Überprägung durch Königshainer Stockgranit; Lausitzer Hauptverwerfung