Langes Haus Warmbrunn|mini|hochkant|alt=Langes Haus
Das Lange Haus () in Cieplice Śląskie-Zdrój (deutsch Bad Warmbrunn), einem Stadtteil von Jelenia Góra (Hirschberg im Riesengebirge) in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen, wurde 1537 als Gästehaus für die Propstei Warmbrunn errichtet.
Geschichte Das Lange Haus gehörte zur 1403 von Gotsche II Schoff gegründeten Propstei, in der sich Zisterzienser aus dem Kloster Grüssau angesiedelt hatten. Es wurde 1537 als Gästehaus für die Propstei errichtet und dem Gebäudegeviert der Propstei vorgelagert. Unter dem Grüssauer Abt Bernhard Rosa wurde das Lange Haus 1689 nach Entwürfen von Martin Urban barockisiert. Bei der Säkularisation in Preußen 1810 erwarb Leopold Gotthard von Schaffgotsch das Lange Haus. Ab 1920 wurde im Langen Haus eine Naturkundliche Sammlung der Schaffgotsch gezeigt. Nach dem Übergang an Polen 1945 wurde die Sammlung als Muzeum Przyrodnicze w Cieplicach gezeigt. Nach dem Übergang an Polen infolge des Zweiten Weltkriegs wird die Sammlung im Hauptgebäude der Klosteranlage gezeigt. Seit 2015 wird das Lange Haus als Hotel genutzt.
Baubeschreibung Das Sockelgeschoss hat gequaderte Lisenen. Die repräsentative Fassade des zweigeschossigen Baus ist durch gekuppelte Kolossalpilaster mit kräftigen korinthischen Kapitellen geprägt. In frühbarocker Tradition wechseln einfache und gekuppelte Fenster.
Literatur
Weblinks
Kategorie:Bauwerk in Jelenia Góra Kategorie:Kulturdenkmal in Jelenia Góra Kategorie:Barockbauwerk in der Woiwodschaft Niederschlesien