(* 9. Juli 1888 in , Region , Neuseeland; † 18. Mai 1977 in , Neuseeland) war eine neuseeländische Lehrerin und später Dozentin und Rektorin des in .

Frühes Leben wurde am 9. Juli 1888 als Tochter der Eheleute und dem Schmied in der Region geboren. Mutter sah für sie eine Lehrerausbildung zu machen vor, eine Chance, die sie selbst nicht gehabt hatte. Von 1903 bis 1906 besuchte die und nachdem sie ein Junior-Stipendium der Universität erhalten hatte, schrieb sie sich am in ein. 1908 wurde sie (ein Stipendiat) in Wirtschafts- und Politikwissenschaften und ein Jahr später noch einmal in 1909 in Wirtschaftswissenschaften. 1910 schloss sie ihr Bachelor-Studium mit Erfolg ab, erhielt ein Senior-Stipendium der Universität für den Bereich Wirtschaftswissenschaften und schloss ein Jahr später ihr Studium der Politikwissenschaft mit Auszeichnung ab.

Arbeit als Lehrerin 1912 begann eine Arbeit als Lehrerin und wechselte in den folgenden acht Jahren zu unterschiedlichen Schulen. 1920 war sie zuletzt (Senior Lehrerin) an der in .

Arbeit als Dozentin Im Dezember des Jahres wurde sie zur Assistenz-Dozentin für Geschichte an das berufen. Durch ihre Erfahrungen, die sie an den Schulen gemacht hatte, konnte sie ihre neuen pädagogischen Fähigkeiten in den Fachbereich einbringen. Sie arbeitete eng mit , Professor für Geschichte und Politikwissenschaft, zusammen und musste ihn auch häufig vertreten, wenn er sich in Angelegenheiten der Hochschule, der Universität und der Regierung engagierte.

1923 verfassten anlässlich des Jubiläums des der Professor und zusammen ein Buch mit dem Titel „“, das 1927 veröffentlicht wurde. Es sollte einzige Beteiligung an einem Buch werden.

Als ihre Lehrtätigkeit am aufnahm gehörte sie zusammen mit der Biologin zu den einzigen Frauen an der männerdominierten Bildungseinrichtung. Auch der Anteil an Frauen in der Studentenschaft betrug seinerzeit nur zwischen einem Drittel und einem Viertel der Studierenden. Die Behörden hatten kein Interesse daran etwas zu ändern, was dazu führte, dass , die nach einiger Zeit Dekanin an dem wurde, sich bemühte an diesem Zustand etwas zu ändern.

Weiteres Engagement Auch engagierte sie sich über ihre Funktion am hinaus. So half sie 1921 bei der Gründung der , die später der -Zweig der wurde. Sie übernahm von 1926 für zwei Jahre die Präsidentschaft des -Zweigs der Organisation, wurde 1929 einmal zur Vizepräsidentin der nationalen Organisation gewählt und war von 1926 bis 1927 und nachfolgend von 1928 bis 1929 die Delegierte der Organisation zum .

Von 1928 bis 1929 war Austauschdozentin am der und vertrat von dort aus Neuseeland bei der Konferenz der in Genf. Auch nahm sie an der Konferenz des in Österreich teil. 1936 folgte ihre Ernennung zur Leiterin von der 75 Plätze bietenden , einem Wohnheim für Studentinnen. 1948 ging von ihrer Tätigkeit als Dozentin in den Ruhestand, trat 1951 als Leiterin des Heims zurück, betätigte sich aber von 1954 bis 1957 noch als Mitglied im Hochschulrat.

verstarb am 18. Mai 1977 im Alter von 88 Jahren in . Sie galt als die erste Frau und Akademikerin, die einen entscheidenden Einfluss auf eine Universität hatte und ihre die Bildungseinrichtung damit geprägt hat.

Werke

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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