Langenzell war ein Gemeindeteil der Gemeinde Metzlersreuth im königlich-bayerischen Bezirksamt Berneck. Heute befindet sich die Wüstung im Gemeindegebiet der Stadt Gefrees im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).
Geografie Die Einöde lag auf freier Flur auf einer Höhe von . Das Anwesen trug eine eigene Hausnummer. Das zugehörige Grundstück hatte nur eine Fläche von 1182 m². Ein Feldweg führte 1,3 km südlich nach Metzlersreuth.
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Langenzell aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Gefrees zu. Die bambergische Amtsverwaltung Grünstein war Grundherr des Hauses.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 419.
Von 1797 bis 1810 unterstand Langenzell dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Langenzell dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Metzlersreuth und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Metzlersreuth zugewiesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 494. 1904 galt das Anwesen als unbewohnt, laut dem Gemeindeverzeichnis von 1911 bestand die Gemeinde Metzlersreuth noch aus acht Orten, d. h., dass Langenzell noch dazugerechnet wurde.
Einwohnerentwicklung Jahr 1812 1861 1871 1885 1900Einwohner 6 5 7 13 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1900 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1Quelle A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 487.
Religion Langenzell war evangelisch-lutherisch geprägt nach St. Johannes der Täufer (Gefrees) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Gefrees) Kategorie:Wüstung im Landkreis Bayreuth