mini|St. Martin in Halsbach St. Martin ist die römisch-katholische Pfarrkirche von Halsbach, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting. Das Bauwerk ist in der Liste der Baudenkmäler in Halsbach als Baudenkmal unter der Nr. D-1-71-119-1 eingetragen. Die Pfarrei gehört zum Dekanat Altötting im Bistum Passau.

Beschreibung Die neuromanische Saalkirche wurde ab dem Jahr 1884 errichtet, die Einweihung der Kirche fand dam 15. September 1887 statt. Sie besteht aus dem von Strebepfeilern gestützten vierjochigen Langhaus, dem eingezogenen, halbrund geschlossenen Chor aus einem Joch im Osten und dem Kirchturm vor der Fassade im Westen. Das oberste Geschoss des Turms enthält hinter den als Biforien gestalteten Klangarkaden den Glockenstuhl mit vier Kirchenglocken. Über den Giebeln mit den Zifferblättern der Turmuhr erhebt sich ein spitzer Helm. An der Südwand des Chors befindet sich ein zum Innenraum mit Arkaden geöffnetes Oratorium.

Der Innenraum des Langhauses ist mit einem Kreuzrippengewölbe überspannt, ebenso der des Chors. Der Hochaltar wird von Skulpturen flankiert. In der Mitte des Chors steht eine Nachbildung der Grabeskirche.

Orgel mini|Innenraum mit Orgel Die Orgel mit 19 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde von Joseph Philipp Frosch im Jahr 1854 für den Glaspalast in München gebaut und 1865 in das Odeon übertragen. Vor einem geplanten Neubau im Odeon transferierte Franz Borgias Maerz das Instrument nach St. Martin. Dabei wurde das Instrument verändert und, mit einem neugotischen Gehäuse versehen, für den Kirchenraum adaptiert. Es verfügt über Kegelladen, die, mittels mechanischer Spiel- und pneumatischer Registertraktur, von einem freistehenden Spieltisch betätigt werden. 1989 erfolgte eine Restaurierung durch Eisenbarth,Geschichte der Orgel auf organindex.de 2023 durch Orgelbau Linder.

Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 6. Februar 2025 I Manual C–g3 Bordun 16′ Principal 8′ Gamba 8′ Bordunalflöte 8′ Gedeckt 8′ Octav 4′ Flöte 4′ Octav 2′ Mixtur ′ Calcanten-glocke II Manual C–g3 Geigenprincipal 8′ Keraulophon 8′ Viola 8′ Salicional 8′ Dolce 4′ Fugara 4′ Pedal C–d1 Principalbass 16′ Subbass 16′ Violonbass 16′ Octavbass 8′

Koppeln: Manual-Copplung (II/I), Pedal-Copplung (I/P) Spielhilfe: Tutti

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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