mini|Die Dorflinde in Stetten 1935 mini|Einweihung des Kriegerdenkmals Ende der 1920er (Foto Anton Tretter)
Stetten ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Sondheim vor der Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Stetten hat eine Fläche von 6,633 km². Sie ist in 1549 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4282,39 m² haben.
Lage Das Pfarrdorf in der bayerischen Rhön.
Geschichte Stetten gehörte seit jeher zum Bistum Würzburg und war Teil des Amtes Lichtenberg. Ab 1741 war Lichtenberg ein Amt des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, welches 1815 zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach wurde. Im Jahr 1900 wurde eine Wasserleitung gebaut. 1908 erfolgten erste Telefonanschlüsse. Von 1808 bis 1945 befand sich Stetten innerhalb der thüringischen Exklave Ostheim. Nach dem Krieg wurde diese Bayern zugeschlagen. Im nordwestlichen Bereich des Dorfes liegt die evangelische Dreifaltigkeitskirche. Es gab weiterhin die Getreidemühle Feldmühle. Die Haupteinkommensquelle ist die Landwirtschaft.
Am 1. Mai 1978 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Eingemeindung nach Sondheim vor der Rhön.
Persönlichkeiten Kriegk, Johann Wilhelm (1635–1683), Pfarrer Merten, Gotthold (1866–1946), Oberlehrer Schubert, Werner (1947–), Gynäkologe
Literatur
Stetten, in: C. Binder, Das Amt Lichtenberg, Jena 1896, Seite 409 ff. Walter Schilling, Hugo Schmidt: Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Stetten, Landkreis Rhön-Grabfeld, Stetten 1980. Jochen Hofmann: Stetten – ein fränkisches Dorf, in: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2025, Mellrichstadt 2024.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Rhön-Grabfeld Kategorie:Ort in der Rhön Kategorie:Sondheim vor der Rhön Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rhön-Grabfeld) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Rhön-Grabfeld