Glądy () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Stadt- und Landgemeinde Pieniężno (Mehlsack) im Powiat Braniewski (Kreis Braunsberg).
Geographische Lage Glądy liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 34 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Braniewo (Braunsberg).
Geschichte Glanden bestand aus ein paar großen und kleinen Höfen,Dietrich Lange: Glanden, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) als das Dorf 1874 als eine Landgemeinde in den neu errichteten Amtsbezirk Plauten () im ostpreußischen Kreis Braunsberg, Regierungsbezirk Königsberg, eingegliedert wurde.Rolf Jehke: Amtsbezirk Plauten Bis 1945 gehörte es dazu.
96 Einwohner waren 1910 in Glanden gemeldet. Ihre Zahl belief sich 1933 auf 84 und 1939 auf 89.Michael Rademacher: Ortsbuch Landkreis Braunsberg
Aufgrund der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen an Polen 1945 in Kriegsfolge erhielt Glanden die polnische Namensform „Glądy“. Heute ist der Ort als eine Osada (= „Siedlung“) in die Gmina Pieniężno (Stadt- und Landgemeinde Mehlsack) im Powiat Braniewski (Kreis Braunsberg) eingegliedert, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Religion Bis 1945 war Glanden Kirchspielort der evangelischen Pfarrkirche Mehlsack in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 453 Heute gehört Glądy zur römisch-katholischen Pfarrei Pluty (Plauten) im Dekanat Górowo Iławeckie (Landsberg) des Erzbistums Ermland.
Verkehr Glądy ist über eine Nebenstraße zu erreichen, die bei Łoźnik (Lotterfeld) von der Woiwodschaftsstraße 512 abzweigt und bis nach Wopy (Woppen) führt. Außerdem endet eine von Kowale (Schönsee) kommende Straße in Glądy.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Pieniężno