mini|St. Otmar in Mödingen mini|Innenansicht Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Otmar steht in Mödingen, einer Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau in Bayern. Das Bauwerk ist in der Liste der Baudenkmäler in Mödingen als Baudenkmal unter der Nummer D-7-73-147-2 eingetragen. Die Kirche hat das Patrozinium des heiligen Otmar von St. Gallen. Die Kirche gehört zum Dekanat Dillingen des Bistums Augsburg.

Beschreibung Die barocke Saalkirche wurde 1760–1762 erbaut. Sie besteht aus dem Langhaus, dem eingezogenen, halbrund geschlossenen Chor im Osten, an dessen Südwand die Sakristei angebaut ist, und dem Kirchturm auf quadratischem Grundriss vor der mit einem Schweifgiebel bedeckten Fassade im Westen. Das oberste Geschoss des Kirchturms, das die Turmuhr und den Glockenstuhl enthält, hat abgeschrägte Ecken, an denen sich Pilaster befinden. Darauf sitzt ein spitzer Helm.

Der Innenraum des Langhauses ist mit einem Tonnengewölbe überspannt, der des Chors mit einer Flachkuppel. Die Deckenmalerei im Chor hat 1912 Anton Niedermaier geschaffen, die im Langhaus 1889 Franz Zimmermann. Über den Durchgängen neben dem Hochaltar stehen die Statuen der heiligen Anna und des Josef von Nazaret. Von Johann Anwander stammt ein Gemälde von 1765.

Literatur

Weblinks

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