Die Liste ehemaliger ISK-Mitglieder ist eine Ergänzung zum Artikel Internationaler Sozialistischer Kampfbund und stützt sich vor allem auf zwei Quellen: auf die vom Stadtarchiv Göttingen erstellten Dokumentationen über die Organisation des ISK, dessen politische Arbeit, den Widerstand und die in diese Prozesse involvierten Personen sowie auf die Biografien im Anhang des Buches Deutschland im ersten Nachkriegsjahr.Martin Rüther, Uwe Schütz und Otto Dann (Hrsg.): Deutschland im ersten Nachkriegsjahr Die darauf aufbauende Liste enthält neben den Namen der bekannteren ISK-Mitglieder auch die Namen von vielen weitgehend unbekannten Personen, von denen nicht wenige Verfolgungen und Verurteilungen während der NS-Herrschaft ausgesetzt waren.

ISK-Mitglieder (Auswahl)

Literatur Martin Rüther, Uwe Schütz und Otto Dann (Hrsg.): Deutschland im ersten Nachkriegsjahr. Berichte von Mitgliedern des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK) aus dem besetzten Deutschland 1945/46, bearbeitet von: Martin Rüther, Uwe Schütz, Otto Dann, Werner Röder und Christoph Weisz, K G – Saur, München 1998, ISBN 3-598-11349-8. Das Buch enthält auf den Seiten 551 ff. ausführliche biografische Angaben von ISK-Mitgliedern. Geschichtswerkstatt der Berliner Vereinigung ehemaliger Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand, Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener (BV VdN) e.V. (Hrsg.): Projekt Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933 bis 1945 - Ein biographisches Lexikon -. Die Namensverzeichnisse zu dem zwölfbändigen Werk sind über die Webseite online zugänglich. Sabine Lemke-Müller: Ethik des Widerstands. Der Kampf des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK) gegen den Nationalsozialismus; Quellen und Texte zum Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933 - 1945, Dietz Verlag,. Bonn 1996, ISBN 978-3-8012-4076-9

Weblinks Stadtarchiv Göttingen: Der Internationale Sozialistische Kampfbund (ISK) Das Personal des ISK Teilnehmerliste des Bundestags des ISK vom 10.-12.1928 August in Göttingen Philosophisch-Politische Akademie: Die Mitglieder der Philosophisch-Politische Akademie (PPA) Landerziehungsheim Walkemühle – Personen Summary Backgrounds of ISK Members on Eva’s List of Applicants for Emergency Visas. Die Liste stammt aus einem Buch über Eva Lewinski und Otto Pfister: Tom Pfister, Kathy Pfister, and Peter Pfister: Eva and Otto: Resistance, Refugees, and Love in the Time of Hitler, Purdue University Press, 2019. Für eine Inhaltsbeschreibung siehe die Shop-Seite des USHMM; auf der Webseite des Project Muse steht das Buch komplett zum Download bereit. Widerstand als „Hochverrat“. Die Anklage- und Urteilsschriften aus Verfahren im Deutschen Reich und Österreich. Die Datenbank enthält eine Vielzahl von Anklagen und Urteilen gegen ISK-Mitglieder, in deren Kontext auch weitere ISK-Mitglieder Erwähnung fanden, die nicht Gegenstand der Anklage oder eines Urteils waren. Der Namens-Index umfasst 100 Einträge. Das Urteil Urteil 2H 62/38 -- 10J 224/38 vom 10. November 1938 gegen Karl Melzer, Marta Melzer, Erich Hämmerling und Rudolf Schönheit wegen „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“ in Verbindung mit ihrer ISK-Zugehörigkeit (alle zu mehrjährigen Gegfängnis- oder Zuchthausstrafen verurteilt), und das Urteil 2H 55/37 -- 15J 513/37 vom 7. Dezember 1937 gegen Curt Bär und Hans Prawitt werden in anderen Urteilen mit dem Hinweis zitiert, dass durch sie „die hochverräterischen Ziele des "ISK." und der "USG." [..] bereits [..] festgestellt worden [sind]; diese Tatsachen sind somit amtsbekannt.“So zum Beispiel im Urteil 2H 70/38 -- 10J 225/38 vom 6. Dezember 1938 Urteil 2H 76/38 -- 10J 228/38 vom 8. Dezember 1938. Angeklagt wegen Hochverrats waren die ISK-Mitglieder Friedrich Lohff und Karl Schneider. Urteil 2H 70/38 -- 10J 225/38 vom 6. Dezember 1938 Angeklagt wegen Hochverrats waren die ISK-Mitglieder Kurt Pfotenhauer, Gerhard Wagenhaus, Friedrich Grebe und Richard Bauersachs, sie wurden zu Zuchthausstrafen zwischen drei und zehn Jahren verurteilt.

Einzelnachweise

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