Eine Einordnung ist eine journalistische Vorgehensweise, die formatunabhängig und medienunabhängig dazu dient, Veröffentlichungen in einen Kontext zu stellen. Sie ist von einem Kommentar, einer persönlichen Meinungsäußerung, abzugrenzen.
Professioneller Journalismus folgt dabei den Nachrichtenregeln. Im Gegensatz dazu sind Pressemitteilungen und Meldungen in Sozialen Medien ungeprüft und nicht eingeordnet. Leser, Zuschauerinnen und Konsumenten von Medienangeboten erwarten diese Einordnung von Journalisten, die das als ihre Hauptaufgabe sehen. Insbesondere bei Bewertung von wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Äußerungen sind Medienschaffende hier gefordert.
Einordnung bietet wie alle Öffentlichkeitsarbeit die Möglichkeit zu einseitiger bzw. beeinflussender Berichterstattung. Mittels Framing können einordnende Betonungen und Akzentuierungen so gesetzt werden, dass sich die redaktionelle Linie eines Medienangebots beim Medienkonsumenten niederschlägt.
Siehe auch Medienethik Journalistische Darstellungsform Framing (Sozialwissenschaften)
Weblinks Defizite bei Einordnung wissenschaftsjournalistischer Inhalte
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Einzelnachweise