Candelaria ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Osten der Kanarischen Insel Teneriffa. Candelaria liegt 20 km südwestlich von Santa Cruz de Tenerife. Weitere Nachbargemeinden sind El Rosario im Norden und Arafo im Süden. Die Gemeinden Santa Úrsula und La Matanza de Acentejo grenzen ebenfalls an Candelaria, liegen aber getrennt durch das zentrale Gebirge auf der Nordwestseite der Insel. Die Gemeinde hat eine Ausdehnung von 49,32 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 5 m über dem Meeresspiegel.
Wirtschaft Die Hauptwirtschaftszweige sind der Dienstleistungssektor, insbesondere der Handel, der sich auf das Gebiet von Las Caletillas-Candelaria konzentriert, und die Industrie, die sich im Industriegebiet von Valle de Güímar befindet. Der primäre Sektor ist nur in geringem Maße vorhanden, mit etwas Landwirtschaft und Viehzucht. Die Fischereitätigkeit konzentriert sich auf den kleinen Hafen und die Aquakultur.
Verkehr Candelaria ist mit der Nachbargemeinde Santa Cruz de Tenerife über die Südautobahn TF-1 und über die alte Straße Santa Cruz de Tenerife–Adeje verbunden. Der erste Abschnitt der geplanten Eisenbahnstrecke Tren del Sur soll Candelaria mit Santa Cruz verbinden.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Bevölkerungsdichte 1991 10.688 - 1996 12.392 - 2001 14.247 345,2 Ew./km² 2002 15.980 - 2003 17.938 362,8 Ew./km² 2004 19.197 389,2 Ew./km² 2005 20.628 416,6 Ew./km 2006 21.415 470,5 Ew./km 2007 20.628 453,3 Ew./km 2014 26.543 536,0 Ew./km
Sehenswürdigkeiten Candelaria ist der bedeutendste katholische Wallfahrtsort der Kanaren. In der Basílica de Nuestra Señora de la Candelaria (Basilika von Candelaria) (errichtet 1949/1959) wird die Figur der Schutzheiligen der Kanaren, die Virgen de la Candelaria verehrt. Die Figur soll 100 Jahre vor Ankunft der Spanier von zwei Guanchen am Strand gefunden worden sein, wurde jedoch 1826 von einer Sturmflut aus der Kapelle fortgerissen, in der sie aufbewahrt wurde. Die heutige Figur wurde 1830 nach einer älteren Kopie erstellt. Wallfahrten finden vor allem am 2. Februar und am 14. und 15. August statt.
Schräg gegenüber der Kirche, an der Meeresseite der Plaza de la Patrona de Canarias, stehen neun überlebensgroße Statuen der letzten Guanchenkönige, die Menceys genannt wurden.
Weblinks
ISTAC (Statistische Abteilung der Regionalregierung der Kanarischen Inseln)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Afrika Kategorie:Weinbauort in Spanien