Der Schulthess Gartenpreis wird seit 1998 vom Schweizer Heimatschutz für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Gartenkultur verliehen.

Ausgezeichnet werden die Erhaltung und Pflege historisch wertvoller Gärten und Parkanlagen sowie die Realisierung besonders qualitätsvoller, zeitgenössischer Grünanlagen. Preisträger sind Gemeinden, Institutionen oder Privatpersonen, die in der Schweiz oder die Schweiz betreffende Leistung erbracht haben. Der Preis war bis 2002 mit 50'000 CHF und seitdem mit 25'000 CHF dotiert. Stifter sind Dr. Georg und Marianne von Schulthess. Über den Preisträger entscheiden die Mitglieder der Kommission Schulthess Gartenpreis, bestehend aus Maurus Schifferli, Claudia Moll, Sophie Agata Ambroise, Isabel Schmid, Marco Rampini, Martin von Schulthess, Michael Steiner und dem Präsidenten des Schweizer Heimatschutzes Martin Killias.

Preisträger 2026: Verein Kulturkloster Altdorf für sein Engagement 2025: Stadt Basel für die Weiterentwicklung des Kannenfeldparks 2024: Stadt Bern für die Sanierung der Englischen Anlagen 2023: Arbeitsgruppe Gartendenkmalpflege von ICOMOS Suisse für die Erfassung von 30'000 Frei- und Grünräumen 2022: Associazione dei Castanicoltori della Svizzera italiana für Erhalt und Pflege der Kastanienhaine 2021: ProSpecieRara für Erhalt der Sorten- und Artenvielfalt 2020: Stadt und Kanton Zürich für Pflege und Weiterentwicklung der Fluss- und Seeufer 2019: Gemeinde Meyrin für Jardin botanique alpin 2018: Freilichtmuseum Ballenberg für Gärten am Ballenberg 2017: Gemeinde Frauenfeld mit Staufer & Hasler, Conzett Bronzini Gartmann und Martin Klauser für Murg-Auen-Park 2016: Gemeinden Schönenwerd, Gretzenbach und Niedergösgen für Bally-Park 2015: Stadt Lausanne für Plantages 2014: Stadt Uster für Umwandlung des Aabach vom Industriekanal in Parklandschaft 2013: Raymond Vogel Landschaften für Erlenmattpark, Basel 2012: Groupement Superpositions (Georges Descombes, Léman-Eau und Biotec) für Revitalisierung der Aire-Flusslandschaft 2011: Krebs und Herde für Brühlgutpark Winterthur 2010: Vogt Landschaftsarchitekten für Blumenberge, St. Gallen und Kleiner Platz beim SIA-Hochhaus, Zürich 2009: Count und die Countess de Salis, Bondo und Eigentümer des Hotel Palazzo Salis, Soglio 2008: Zentrum Urbaner Gartenbau der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil für Leistung auf dem Gebiet der angewandten Forschung 2007: Alpengarten Flore Alpe, Champex 2006: Stiftung Ermitage Arlesheim und Schloss Birseck 2005: nicht vergeben 2004: Fred Eicher 2003: Rosenfreunde Winterthur und Umgebung mit Elisabeth Oberle für Rosengarten in der Kartause Ittingen und Richard Huber, Dottikon 2002: Martine und Sigmund von Wattenwyl für Umgebung Neues Schloss Oberdiessbach und Verena Baerlocher für Umgebung Löwenhof Rheineck 2001: Sir Peter Smithers (Hauptpreis), Hansuli Friedrich, Otto Eisenhut, Hans R. Horn, Heinrich Oberli und Jakob Eschmann sen. für Pflanzensammlungen 2000: Association Jardin urbain (AJU) für Lausanne Jardins 2000 1999: Hans Rudolf und Verena Tobler, Claus und Barbara Scalabrin, Arthur und Gertrud Bölsterli, Jean-Jacques und Dora Voirol, Hanspeter und Alice Sager 1998: Archiv für die Schweizer Gartenarchitektur und Landschaftsplanung Rapperswil, Peter Paul Stöckli (Präsident)

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Einzelnachweise

Kategorie:Schweizer Auszeichnung Kategorie:Erstverleihung 1998 Kategorie:Kunstpreis Kategorie:Kunst (Schweiz) Kategorie:Gartenkunst