Szimkuhnen (1936 bis 1938: Schimkuhnen, 1938 bis 1945: Schwarzenberge, ) ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.

Die Ortsstelle befindet sich zwei Kilometer nordöstlich von Tretjakowo (Sodargen) an der Straße nach Kutusowo (Schirwindt) am kleinen Fluss Tumannaja (dt. Rauschwe).

Geschichte mini|Die Gemeinde Schimkuhnen auf einem Messtischblatt von 1937 Der zunächst Szembkuhnen und Szimbkuhnen genannte Ort wurde seit 1664 erwähnt.Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Schwarzenberge Um 1780 war Szimkuhnen ein meliertes Dorf.Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement, S. 163. 1874 wurde die Landgemeinde Szimkuhnen in den neu gebildeten Amtsbezirk Pieraggen im Kreis Pillkallen eingegliedert.Rolf Jehke, Amtsbezirk Nicklashagen 1936 wurde die Schreibweise des Ortes in Schimkuhnen geändert und 1938 wurde er in Schwarzenberge umbenannt. 1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen erhielt er nicht mehr.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Bemerkungen 1867Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung, I. Die Provinz Preussen, Berlin 1874 89 1871 79 1885Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888 85 1905 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907 70 1910 66 1933Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939 51 1939 261 Der Grund für diesen Anstieg war möglicherweise die Anlage eines Lagers des Reichsarbeitsdienstes.

Kirche Szimkuhnen/Schwarzenberge gehörte zum evangelischen Kirchspiel Schirwindt.

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung im Rajon Krasnosnamensk