Der Zeitdienst war eine von Theo Pinkus im Limmat-Verlag Zürich herausgegebene Zeitschrift. Die Wochenzeitschrift wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1948 gegründet. Im Jahre 1987 stellte sie ihr Erscheinen wieder ein.Deutschsprachige Zeitschriften, Hans Banger Verlag 1988, ISBN 3-87856-009-5.

Ideologie

Der Zeitdienst war die Zeitschrift der Zürcher kommunistischen Jugend und stellte die antiautoritären Ideen der aus jungen Kommunisten, Linkssozialisten und unabhängigen Radikalen der Organisation Fortschrittliche Arbeiter, Schüler and Studenten (FASS) bestehenden Schweizer neuen Linken systematisch dar.Über die Motivation der „Genossenschaft Zeitdienst“ steht auf der ersten Seite der ersten Ausgabe von 1948:

Quelle: Zeitdienst: unabhängige sozialistische Information, Probenummer, August 1948, Frontseite. Dabei wurde die tschechoslowakische Reformbewegung unterstützt, und der Einmarsch der Staaten des Warschauer Paktes am 21. August 1968 abgelehnt. Bereits 1948/49 hatte der „Zeitdienst“ Stellung genommen für Jugoslawien und gegen die Anti-Tito-Hetze.Fritz J. Raddatz 1980

Rückblickend schrieb Werner Egli 1987:

Erscheinungsverlauf

Von der ersten Ausgabe („Probenummer“) 1948 (1. Jahrgang) bis zur Nr. 34 von 1970 (23. Jahrgang) hiess die Zeitschrift Zeitdienst: unabhängige sozialistische Information. Erster Redaktor war Hugo Kramer. Von der Nr. 35 von 1970 (23. Jahrgang) bis zur Nr. 25 von 1987 (40. Jahrgang) hiess sie Zeitdienst zur sozialistischen Information und Diskussion und wurde von der „Redaktionskommission der Verlagsvereinigung Zeitdienst“ herausgegeben; mit der Nr. 25 von 1987 wurde das Erscheinen eingestellt. Die Zeitschrift erschien immer bei Adolf Fehr in Zürich.

Einzelnachweise

Kategorie:Marxistische Zeitschrift Kategorie:Antiquarische Zeitschrift (Schweiz) Kategorie:Medien (Zürich) Kategorie:Publikumszeitschrift (Schweiz) Kategorie:Ersterscheinen 1948 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1987 Kategorie:Deutschsprachige Wochenzeitschrift