mini|Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem Burgfriedhof in Warburg mini|hochkant|Delphinbrunnenhaus am Paderborner Tor in Warburg mini|Ehemaliges HJ-Heim in der Römerstraße 61 in Troisdorf Carl Franz HeiseEr wird auch Karl Heise geschrieben! (geboren am 9. Januar 1888 in Warburg; gestorben nach 1947) war ein deutscher Bildhauer, Architekt und Baumeister.
Leben Heise war Sohn des Warburger Bildhauers Franz Heise. Im Jahre 1929 wechselte er nach Troisdorf als Gemeindebaumeister und blieb es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Er trat 1933 der NSDAP bei. Das 1931 für ihn errichtete Wohnhaus im Stil des Neues Bauens zeigt klar den Einfluss des Bauhauses.Haus Heise, Baukunst NRW, abgerufen am 9. März 2022 Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde ihm die „Entnazifizierung“ zunächst verwehrt, man versetzte ihn stattdessen 1947 in den vorgezogenen Ruhestand. Als Bildhauer war offenbar er nicht mit eigenen Entwürfen hervorgetreten, zumindest sind keine ihm eindeutig zuzuweisen, führte jedoch zusammen mit seinem Bruder Franz Heise Arbeiten aus insbesondere für Kriegerdenkmale. Auch hatte er mit seinem Bruder das Brunnenhaus am Paderborner Tor in Warburg geschaffen. Das als Delphinbrunnenhaus bezeichnete Gebäude einer Station zur Wasserversorgung mit gestaltetem Delphinbrunnen am Paderborner Tor steht auf der Liste der Baudenkmäler in Warburg. Sein 1931 errichtetes Wohnhaus Haus Heise in der Troisdorfer Parkstraße 11 steht auf der Liste der Baudenkmäler in Troisdorf.Denkmalliste der Stadt Troisdorf, Nummer A82 Heise war 1937 an der Errichtung des Troisdorfer Freibades beteiligt insoweit er zusammen mit dem Bürgermeister die Pläne dazu eingesehen und geändert hatte.Matthias Dederichs: Schwimmvergnügen in und an der Agger. Ein Beitrag zum 75-jährigen Bestehen des Agger-Schwimmbades am 14. August 2013. In: Troisdorfer Jahreshefte 43 (2013), S. 143–159. Hier S. 150. Heise betätigte sich auch stadtplanerisch. Der Waldpark in Troisdorf wurde in den 1930er Jahren nach seinen Plänen angelegt.https://www.troisdorf.de/de/?q=Baumeister%20HeiseDurch die Troisdorfer Innenstadt, S. 20.
Entwürfe 1925: Delphinbrunnenhaus am Paderborner Tor, WarburgBildhauer des 19. und frühen 20. Jahrhunderts warburg-news.d 1928: Jugendherberge auf der Hüffert, WarburgEine Herberge auf der Hüffert, Westfalen-Blatt, 30. Mai 2020, abgerufen am 9. März 2022, abgegangenes Bauwerk 1931: Haus Heise, Troisdorf 1936: Heim der Hitlerjugend, Troisdorf Heute befindet sich unter der Anschrift Römerstraße 61 eine Musikschule darin.https://www.troisdorf.de/de/rathaus-service/aktuell/broschueren-ratgeber-faltblaetter/burg-wissem-herz-und-gedaechtnis-der-stadt-troisdorf-die-burg-im-ueberblick.pdf?cid=8zp Auch das Gebäude ist denkmalgeschützt.Denkmalliste der Stadt Troisdorf, Nummer A126
Bildhauerische Werke Folgende bildhauerische Werke sind von Carl Heise zusammen mit seinem Bruder Franz ausgeführt worden, die sich auf der Liste der Baudenkmäler in Warburg befinden: 1921: Kriegerehrenmal auf den Ehrenfriedhof Germete, St. Georg-Straße in Warburg 1922: Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, auf dem Burgfriedhof in Warburg
Einzelnachweise
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