mini|Das Logo der Reihe (in einer Schwarzweißabbildung) auf dem Cover von Quatrains of Omar KhayyamSiehe „Trübner’s Oriental Series, Band 25“., einem Band der Reihe. Es befand sich in Golddruck auf dem vorderen Einband eines jeden Bandes, der in den ersten Jahren erschien. Das Logo zeigt einen Blitz über einem See in den Bergen und enthält die lateinischen Worte „Fulgur exit ab Oriente“ [Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten ...], ein Zitat aus Matthäus 24:27.
Trübner’s Oriental Series (Trübners Orientalistische Reihe) ist eine englischsprachige Buchreihe zur Orientalistik, die seit 1878 in Nikolaus Trübners Verlag Trübner & Co. und seit 1890 bis etwa Ende der 1920er Jahre bei Kegan Paul, Trench, Trübner & Co. (dem Nachfolger von Trübner & Co.) in London erschien. Mit Reihen wie Sacred Books of the East (zu den Religionen) und den später gestarteten Probsthain’s Oriental Series und Gibb Memorial Series (New Series) ist sie eine der klassischen (britischen) orientalistischen Reihen.
Zum Inhalt Die orientalistische Reihe ist thematisch breit gefächert und umfasst Bände über Afrika, den Alten Nahen Osten, arabische Geschichte und Kultur, Buddhismus, China, Indien (Geschichte, Wirtschaft und Gesellschaft, Sprache und Literatur, Religion und Philosophie), Islam, Japan, Persien, Südostasien u. a.vgl. Trübner's Oriental Series (Verlagstext zu einer Neuauflage von 102 Bänden der ursprünglichen Serie, wobei Routledge auch bei einigen früheren Bänden bereits als Verlag mitgenannt wird.) Sie hat einen Umfang von über 100 Bänden. Zahlreiche Fachgelehrte der einzelnen Fachdisziplinen haben an ihr mitgewirkt. In einem den Bänden vorangestelltes Zitat aus der Times wird die Buchreihe mit den folgenden Worten gepriesen:
Die Bücher der Reihe spiegeln die wissenschaftlichen Interessen der Zeit wider und decken eine enorme Vielfalt von Themen ab, die Asien, Afrika und den Nahen Osten betreffen: Sprache und Literaturen, Religion und Philosophie, Geschichte und Wirtschaft, um nur einige zu nennen.Trübner's Oriental Series Zu den Studien bekannter Wissenschaftler gehören Emil Bretschneider über die chinesischen Quellen der asiatischen Geographie, Samuel Beals Übersetzungen chinesischer buddhistischer Reiseberichte oder Donald Campbell über die arabische MedizinArabian Medicine and its Influence on the Middle Ages (Digitalisat). Außerdem gibt es Einblicke in die frühen Studien des Fengshui,vgl. Joseph Edkins: Chinese Buddhism: A Volume of Sketches, Historical, Descriptive, and Critical. K. Paul, Trench, Trübner, 1893, S. 327 der hinduistischen Mythologie (von John Dowson) und viele andere Themenbereiche.
Die folgende im Wesentlichen nach Ersterscheinungsjahr sortierte Liste (der inzwischen wohl sämtlich gemeinfreien Bände) erhebt keinen Anspruch auf Aktualität oder Vollständigkeit:vgl. publishinghistory.com & worldcat.org
Bände