Der Kanton Mejía befindet sich in der Provinz Pichincha nordzentral in Ecuador. Er besitzt eine Fläche von 1411 km². Im Jahr 2022 lag die Einwohnerzahl bei rund 101.900. Verwaltungssitz des Kantons ist die Stadt Machachi mit etwa 24.000 Einwohnern (Stand 2022).

Lage Der Kanton Mejía liegt im äußersten Süden der Provinz Pichincha. Das Gebiet liegt in den Anden. Es wird über den Río San Pedro, ein Quellfluss des Río Guayllabamba, nach Norden entwässert. Im Osten und im Südosten erheben sich die Vulkane Pasochoa, Sincholagua, Cotopaxi und Rumiñahui. Im Südwesten und im Westen erheben sich die Vulkane Illiniza und Corazón. Der Hauptort Machachi befindet sich 33 km südlich von Quito. Die Fernstraße E35 (Quito–Riobamba) durchquert den Kanton nach Süden. Die E20 zweigt nach Westen ab und führt nach Santo Domingo de los Colorados.

Der Kanton Mejía grenzt im Norden an die Kantone Quito und Rumiñahui, im Osten an die Provinz Napo mit dem Kanton Archidona, im Süden und im Südwesten an die Provinz Cotopaxi mit den Kantonen Latacunga und Sigchos, im Westen an die Provinz Santo Domingo de los Tsáchilas mit dem Kanton Santo Domingo.

Verwaltungsgliederung Der Kanton Mejía ist in die Parroquia urbana („städtisches Kirchspiel“) Machachi und in die Parroquias rurales („ländliches Kirchspiel“) Alóag Aloasí Cutuglagua El Chaupi Manuel Cornejo Astorga Tambillo Uyumbicho gegliedert.

Geschichte Der Kanton Mejía wurde am 23. Juli 1883 gegründet.

Ökologie Der Südosten des Kantons liegt im Nationalpark Cotopaxi. Im Westen des Kantons befindet sich das Schutzgebiet Bosque Protector Toachi Pilaton.

Weblinks

https://www.municipiodemejia.gob.ec/ – GAD Municipal de Mejía Bevölkerungsstatistik bei www.citypopulation.de

Einzelnachweise