Die Impromptus sind vier Klavierstücke von Frédéric Chopin. __NOTOC__ Werke Den Stücken gemein ist die Dreiteiligkeit. Dem bewegten Beginn folgt ein ruhiger Mittelteil. Der Schluss wiederholt und variiert den Beginn. In den Motiven sieht Otto Emil Schumann enge Zusammenhänge. So erinnert das Allegretto des 2. an das Sostenuto des 1. Impromptus.O. E. Schumann: Handbuch der Klaviermusik, 4. Auflage. Wilhelmshaven 1979, S. 359–362.

Opus 29 As-Dur (1837/38) Allegro assai quasi presto, gewidmet Mademoiselle la Comtesse de Lobau, wahrscheinlich Tochter von Georges Mouton de Lobau.booklooker.de Triolen und Pralltriller mit vielen Wiederholungen und feinen Mittelstimmen. Der Mittelteil ist eine breite, reich verzierte f-Moll-Weise über Akkorden im Bass.

Opus 36 Fis-Dur (1840) Allegretto, schlichte Sanglichkeit als Vorbereitung des marschigen Mittelteils in D-Dur: Punktierte Oktaven links, Fanfarenakkorde rechts, sperrige Modulation zur Rückgewinnung des Hauptthemas mit Triolen im Bass. Am Schluss lange Zweiunddreißigstel-Ketten leggiero über dem Thema im Bass.

Opus 51 Ges-Dur (1843) Wohl das stimmungsvollste von Chopins Impromptus. Gelöste Triolen im Tempo giusto mit Terzen und Sexten. Sanglicher Mittelteil mit Cellostimme links im parallelen es-Moll, tranquillo e sostenuto. Nachschlagende Akkordtriolen rechts, rhythmische Mischungen (Achtel gegen Achteltriolen, eingestreute Doppelschläge). Der dritte ähnelt dem ersten Teil

Opus 66 cis-Moll Das Impromptu entstand um 1839. Chopin wollte es zeitlebens nicht veröffentlicht haben. Von der Bezeichnung als Fantaisie-Impromptu versprachen sich die Herausgeber einen größeren Erfolg. 1855, sechs Jahre nach Chopins Tod, wurde das Stück postum veröffentlicht.

Weblinks

As-Dur, Vladimir Ashkenazy Fis-Dur, Jürg Hanselmann Fis-Dur, Daniil Trifonov Ges-Dur, Wilhelm Kempf und Wladimir Sofronizki

Einzelnachweise

Kategorie:Klaviermusik Kategorie:Werk von Frédéric Chopin