Andreas Durban (* 1964) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Dozent.

Leben Seine Ausbildung zum Schauspieler begann Andreas Durban 1984 an der Schule des Theaters "Der Keller" in Köln. Er schloss sie 1987 mit der Staatlichen Bühnenreifeprüfung ab. Unmittelbar im Anschluss daran erhielt er sein erstes festes Engagement und war von 1987 bis 1990 Mitglied des Ensembles der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven. Von 1990 bis 1993 spielte er am Stadttheater Heidelberg, von 1993 bis 2002 am Schauspielhaus Bonn und von 2002 bis 2007 am Staatstheater Wiesbaden. Zudem war er in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Auch hat er an diversen Hörspielproduktionen als Sprecher mitgewirkt: seit 1990 beim Süddeutschen Rundfunk und seit 1998 beim Westdeutschen Rundfunk. Seit 1998 ist Andreas Durban Dozent für Szenischen Grundunterricht und Ariendarstellung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Andreas Durban führt Regie, schreibt Libretti für Opern und führt Seminare & Coachings für Rhetorik, Sprechtechnik und Vortragskunst durch. Im Jahre 2008 gründete er die Kölner Literaturoper.

Andreas Durban lebt in Bad Münstereifel.

Theater (Auswahl) 1987: Frühlings Erwachen. Regie: Georg Immelmann 1988: Leonce und Lena. Regie: Georg Immelmann 1990: Nordsee-Revue. Regie: Ulrich Greiff 1991: Die Ratten. Regie: Wolfgang Hofmann 1992: Elektra. Regie: Friederike Vielstich 1993: Yvonne die Burgundprinzessin. Regie: Ulrich Becker 1993: Dirty Dishes. Regie: Stefan Bachmann 1994: Du sollst mir Enkel schenken. Regie: Stefan Bachmann 1995: Der jüngste Tag. Regie: Hans-Dieter Jendreyko 1995: Der Kirschgarten. Regie: Valentin Jecker 1996: Der große Knall. Regie: David Mouchtar-Samorai 1996: Die Wildente. Regie: Harald Clemen 1997: Dona Rosita. Regie: David Mouchtar-Samorai 1997: Kabale und Liebe. Regie: András Fricsay 1998: Platonow. Regie: Harald Clemen 1999: Nach Damaskus. Regie: David Mouchtar-Samorai 2000: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Regie: Krysztof Warlikowski 2001: Trilogie der schönen Ferienzeit. Regie: David Mouchtar-Samorai 2002: Der Handlungsreisende. Regie: David Mouchtar-Samorai 2003: Der einsame Weg. Regie: David Mouchtar-Samorai 2004: Gespenster. Regie: Valentin Jeker 2005: König Arthur. Regie: David Mouchtar-Samorai 2006: Der Geizige. Regie: Andreas von Studnitz

Filmographie (Auswahl) 2004: Mein Leben und ich 2005: Die Familienanwältin 2006 Lindenstraße 2012: Alles was zählt

Regie 1987: Szenischer Liederabend Höllenlust. Schauspiel Bonn 1998: Musikalische Revue Blondinen. Schauspiel Bonn 1999: La Serva Padrona. Schauspiel Bonn 2000: Cosi Fan Tutte. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2002: Szenischer Arienabend Nightlife and Dailyfun. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2006: Die geliebte Stimme. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2009: Flughunde. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2010: Frankenstein. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2011: Das Bildnis des Dorian Gray. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2012: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2013: Forschungen eines Hundes. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2013: Dracula, ein szenischer Liederabend. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2013: Amerika. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2015: LÁrgent. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2016: Die Sehnsüchte der Frau Garlan. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2018: Die Marquise von O / Über das Marionettentheater. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2019: Der Golem. Hochschule für Musik und Tanz Köln 2020/21: Der Automat. Hochschule für Musik und Tanz Köln

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Einzelnachweise

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