Borgsum (friesisch: Borigsem) ist eine Gemeinde auf der Insel Föhr, die zum Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein gehört. Fünf Aussiedlerhöfe liegen im Gemeindegebiet.
Geographie Geographische Lage Das Gemeindegebiet von Borgsum erstreckt sich im Süden des Föhrer Marschkoogs am Übergang zum südlich davon gelegenen schmalen Landstreifen der Geest im Westteil der nordfriesischen Insel Föhr.
Nachbargemeinden Angrenzende Gemeindegebiete sind:
Geschichte mini|links|hochkant|Gedenkstein Der Ortsname bedeutet Siedlung an der Burg. Gemeint ist die Lembecksburg. Die Burg wurde nach dem Ritter Klaus Lembeck benannt, der hier im 14. Jahrhundert als Statthalter des dänischen Königs Waldemar IV. residiert haben soll. Nach Bruch des Lehnseides soll er dort vom Heer des Königs belagert worden sein. Nach anderen Angaben betrat Lembeck die Insel aber nie. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Borgsum 1460.
Sehenswürdigkeiten mini|links|Hauptstraße mini|links|Die Lembecksburg im Luftbild miniatur|links|Borgsum – Windmühle Die Lembecksburg unweit nördlich des Dorfes ist ein 10 m hoher Ringwall mit einem Durchmesser von 95 m, der im 9. Jahrhundert zum Schutz vor den Wikingern angelegt wurde. Im Ort gibt es mehrere typische Friesenhäuser mit Reetdächern. 1991 wurde eine Windmühle anstelle einer baufälligen Mühle errichtet. Ein Gedenkstein in der Hauptstraße erinnert an die erste urkundliche Erwähnung Borgsums.
Politik Seit der Kommunalwahl 2023 hält die Borgsumer Wählergemeinschaft wieder alle neun Sitze in der Gemeindevertretung. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,5 %.wahlen-sh.de abgerufen am 8. Juni 2023
Wirtschaft Borgsum ist durch Landwirtschaft und Tourismus geprägt. Daneben gibt es einige Handwerksbetriebe.
Weblinks
Gemeinde Borgsum
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Südschleswig Kategorie:Ort auf Föhr