Fritz Christian Mauch (* 27. September 1905 in Neumünster als Friedrich Christian Heinrich Ludwig MauchIn den Akten der Reichskulturkammer/Reichsfilmkammer wird irrtümlich der 27. September 1904 als Geburtsdatum genannt.; † 4. März 1940 in Berlin) war ein deutscher Filmeditor.
Leben und Wirken Über Mauchs Bildungsweg ist derzeit nichts bekannt. Er erhielt eine Ausbildung im Filmschnitt und ist seit Beginn des Dritten Reichs 1933 als Schnittmeister nachzuweisen. Bis 1940 fertigte er die Endfassung von einer Fülle von Unterhaltungsproduktionen wie Hanneles Himmelfahrt, Fridericus und Unter Ausschluß der Öffentlichkeit, bearbeitete aber auch regimetreue Propaganda wie den Kompilationsfilm Helden in Spanien über den spanischen Bürgerkrieg (1936–1939), bei dem er trotz der Vorarbeit durch den Kollegen Carl Junghans auch als einer der Regisseure genannt wird. In diesem Jahrzehnt wurde er auch immer wieder als Regieassistent eingesetzt. Der erst 34-Jährige starb im Berliner Sankt-Gertrauden-Krankenhaus an einer Lungenentzündung.Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Wilmersdorf von Berlin, Nr. 439/1940 (kostenpflichtig abrufbar auf Ancestry.com)
Filmografie 1933: Elisabeth und der Narr 1934: Hanneles Himmelfahrt 1934: Glückspilze 1935: Alle Tage ist kein Sonntag 1936: Die Stunde der Versuchung 1936: Fridericus 1937: Unter Ausschluß der Öffentlichkeit 1938: Helden in Spanien (Kompilations-Propagandadokumentation, auch Co-Regie) 1938: Der Spieler 1939: Salonwagen E 417 1939: Marguerite: 3 1939: Rote Mühle 1940: Was wird hier gespielt?
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Einzelnachweise
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