Das Nervenscheidenmyxom ist ein seltener gutartiger, schleimbildender Tumor der den Nerven umhüllenden Markscheide.Enzyklopädie Dermatologie Der Tumor wird zu den Myxomen gezählt.Th. Mentzel: Kutane Tumoren des Nervenhüllgewebes. In: Der Pathologe. 20, 1999, S. 98, doi:10.1007/s002920050327.
Synonyme sind: Klassisches Neurothekom; Myxoides Neurothekom; myxoides Neurothekeoma; Nervenscheidenmyxom
Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 1969 durch die US-amerikanischen Pathologen James C. Harkin und Richard J. Reed.J. C. Harkin und R. J. Reed: Tumors of the Peripheral Nervous System. In: Armed Forces Institute of Pathology (Hrsg.): Atlas of Tumor Pathology, 2nd series, fascicle 3, 1969.
Vorkommen Die Häufigkeit ist nicht bekannt, das weibliche Geschlecht ist häufiger betroffen.
Pathologie Es handelt sich um eine knotige oder gelappte Neubildung aus plumpen spindel- oder sternförmigen Tumorzellen in einer myxomartigen Matrix. Immunhistochemisch ist sie positiv auf S-100-Antikörper. Abgegrenzt werden kann das myxoide vom zellreichen Neurothekeom durch unscharfe Abgrenzung des aus spindeligen und epithelartigen Zellen aufgebauten Tumors, der S-100-Protein negativ ist. Diese zelluläre Form wird häufig mit der myxoiden Form gleichgesetzt.
Klinische Erscheinungen Klinische Kriterien sind: Manifestation in jedem Alter möglich meist einzelne in der Haut oder Unterhaut gelegene weiche hautfarbene Knoten Lokalisation am Kopf, Hals, Körperstamm und den Extremitäten
Differentialdiagnose Abzugrenzen sind Epidermalzyste und Epidermaler Nävus.
Therapie Die Behandlung besteht aus der (vollständigen) Resektion.
Einzelnachweise
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Kategorie:Gutartige Tumorbildung Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie Kategorie:Onkologie